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AIDS und HIV



(Aquired Immuno Deficiency Syndrome; Immunmangelsyndrom, erworbenes; Human immunodeficiency virus; HIV)


Was ist HIV bzw. AIDS?


Anfang der 80er Jahre trat in Kalifornien und New York unter homosexuellen Männern eine bis dato unbekannte Erkrankung auf, die sich rasch ausbreitete. Die Betroffenen litten unter Infektionen, die normalerweise bei Menschen mit intakter körpereigener Abwehr nicht vorkommen. Daraufhin begann die US-Gesundheitsbehörde mit einer umfassenden Ursachenforschung, bei der sich herausstellte, dass im Blut der Kranken die Zahl der T-Helferzellen drastisch vermindert war. Da diese Zellen im Immunsystem eine Schlüsselrolle spielen, war klar, dass eine Schwächung der Immunabwehr für das rätselhafte Krankheitsbild verantwortlich sein musste.

Als dann auch die ersten Heterosexuellen erkrankten, kam es in der Öffentlichkeit zu fast schon hysterischen Reaktionen. Die Liste der diskutierten Ursachen reichte über medizinische Experimente des CIA hin bis zur "Strafe Gottes". Fachleute waren sich aber schnell einig, dass der Erreger ein Virus sein müsse. Fast gleichzeitig identifizierten 1983/84 Luc Montagnier am Pasteur-Institut in Paris und der amerikanische Virologe Robert Gallo das so genannte "human immunodeficiency virus" oder kurz HIV. Mit dem Begriff "Aquired Immuno Deficiency Syndrome" - also "erworbenes Immunschwäche-Syndrom" oder kurz AIDS - erhielt dann auch die Krankheit ihren offiziellen Namen.

Zurzeit sind weltweit etwa 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert - und jedes Jahr kommen weitere fünf Millionen dazu. In Deutschland lebten Ende 2004 etwa 44.000 HIV-Infizierte, davon 5.000 mit dem Vollbild AIDS. 2004 kam es zu etwa 2000 Neuinfektionen. AIDS ist weltweit die vierthäufigste Todesursache und damit eines der größten Gesundheitsprobleme unserer Zeit. Besonders in den Entwicklungsländern steigt die Zahl der Infizierten rasant an.

Trotz intensiver Forschungsbemühungen gibt es bisher keine Impfung und keine Heilung, die Therapie kann den tödlichen Verlauf der Krankheit nur verzögern.

Wie entsteht AIDS?


Der Erreger von AIDS, das HI-Virus, gehört zur Familie der so genannten Retroviren. Retroviren schmuggeln ihre Erbinformationen in die DNA von anderen Zellen ("Wirtszellen"), und veranlassen diese dazu, Virus-Kopien herzustellen. Auf diesem Weg pflanzen die Viren sich fort und befallen immer mehr Wirtszellen. Das HI-Virus befällt das Immun- und Nervensystem. Es benutzt als Wirtszelle vor allem die so genannten CD4-positiven T-Helferzellen, also einen Typ von T-Lymphozyten, der für die Abwehr anderer Krankheitserreger eine wichtige Rolle spielt.

Während einer von Patient zu Patient variierenden Latenzzeit (8 Monate bis 15 Jahre) kann sich das Immunsystem gegen das Virus behaupten, der Betroffene bemerkt nichts von der in seinem Körper tobenden Abwehrschlacht. Mit der Zeit zerstört HIV aber so viele T-Helferzellen, dass die Immunabwehr immer schwächer wird und eigentlich harmlose Krankheitserregern nicht mehr effektiv bekämpfen kann. Es kommt zu so genannten opportunistischen Infektionen.

Erst von dem Zeitpunkt, an dem ein HIV-Infizierter unter diesen charakteristischen Infektionen leidet, ist er per Definition an AIDS erkrankt. Unter AIDS versteht man also keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern das Zusammenwirken verschiedener Symptome oder Erkrankungen, deren gemeinsame Ursache eine durch die HIV-Infektion bedingte Immunschwäche ist.

Wie wird das HI-Virus übertragen?


Das HI-Virus überlebt ausschließlich in Körperflüssigkeiten, und zwar vor allem im Blut, in der Scheidenflüssigkeit und in der Samenflüssigkeit. Zur Ansteckung kann es nur dann kommen, wenn diese infektiösen Körperflüssigkeiten direkt in den Blutkreislauf eines Gesunden gelangen. Die häufigsten Übertragungswege sind:
  • Sexueller Kontakt ohne Schutz, also ohne Kondom
  • Blut-zu-Blut-Übertragungen, beispielsweise bei medizinischen Eingriffen, durch verunreinigte Spritzen oder eine Bluttransfusion, die Blut eines Infizierten enthält. Da mittlerweile alle Blutspenden auf HIV getestet werden, ist die Ansteckungsgefahr bei Transfusionen sehr gering.
  • Mutter-Kind-Übertragung: HIV-infizierte Mütter können während Schwangerschaft und Geburt sowie beim Stillen das Virus auf ihr Kind übertragen.

Es sei ausdrücklich betont, dass das Virus außerhalb des Körpers nicht leben kann. Normaler Kontakt mit einem HIV-positiven Menschen - also Händeschütteln, Umarmen, Wangenküsse oder das Zusammenleben unter einem Dach - bergen somit kein Ansteckungsrisiko.

Wie verläuft die Krankheit?


Beim Verlauf muss zwischen der Infektion mit HIV und dem Krankheitsbild AIDS unterschieden werden. Bedingt durch die sehr variable Latenzzeit, kann ein HIV-infizierter Mensch Jahre lang völlig gesund sein, bis sein Immunsystem so angegriffen ist, dass er erstmalig an einer der so genannten "AIDS-definierenden Krankheiten" erkrankt.

Um den Krankheitsverlauf präziser einteilen zu können, werden laut der gängigen Klassifizierung des Centers for Disease Control (CDC), der amerikanischen Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, nach einer stattgehabten HIV-Infektion drei Stadien unterschieden:

Stadium A: Neuinfektion oder asymptomatische Infektion
Grundsätzliches Kriterium für dieses Stadium ist der Nachweis von HI-Viren im Blut. Asymptomatisch bedeutet, dass noch keine Krankheitszeichen vorhanden sind. Unmittelbar nach der Ansteckung leiden allerdings mehr als die Hälfte der Betroffenen unter der so genannten akuten HIV-Erkrankung, die einem grippalen Infekt ähnelt. Die typischen Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfälle, Fieber, Lymphknotenvergrößerung, Hautausschlag und Appetitlosigkeit klingen jedoch rasch wieder ab.

Dann beginnt die Latenzphase. Der Kranke hat keine Beschwerden, doch im Körper kämpft das Immunsystem gegen das sich vermehrende Virus. Das erste Zeichen für einen Abfall der T-Helferzellen ist das so genannte "Lymphadenopathie-Syndrom", eine nicht schmerzhafte Vergrößerung der Lymphknoten an verschiedenen Stellen des Körpers.

Stadium B: HIV-assoziierte Erkrankungen
Im Stadium B leiden die Betroffenen unter Symptomen und Krankheiten, die auf eine virusbedingte Schwächung des Immunsystems zurückzuführen sind. Die Abwehr ist aber noch stark genug, um sich gegen die "AIDS-definierenden Erkrankungen" zu behaupten. Charakteristisch sind:

Stadium C: Syndrom AIDS
In diesem Stadium ist die Zahl der CD-4-positiven T-Lymphozyten bereits so niedrig, dass das Immunsystem eigentlich harmlose Krankheitserreger nicht mehr abwehren kann. Die Betroffenen leiden unter dem Vollbild AIDS mit den charakteristischen AIDS-definierenden Erkrankungen.

Zu den opportunistischen Infektionen kommen Krankheiten, die auf die zunehmende Auszehrung des Organismus durch den Kampf gegen das Virus zurückzuführen sind.

Als kennzeichnend für Stadium C gelten:
  • Infektionen durch Bakterien, Viren, Pilze oder Einzeller (Protozoen). Typisch sind die so genannte Pneumocystis-carinii-Pneumonie (PCP), Pilzbefall von Speiseröhre, Luftröhre, Bronchien und/oder Lunge (Aspergillose, Candidiasis), Tuberkulose, wiederholte Salmonellen-Infektionen, Toxoplasmen-Infektion, Infektionen mit dem Cytomegalievirus (CMV), dem Herpes simplex-Virus oder JC-Virus mit progressiver multifokaler Leukenzephalopathie (Hirnschädigung).
  • So genannte HIV-Enzephalopathie (Schädigung des Gehirns mit Verlust der intellektuellen Fähigkeiten)
  • Starker Gewichtsverlust mit chronischem Durchfall sowie zunehmender Schwäche und Erschöpfung (Wasting-Syndrom)
  • Bösartige Tumorerkrankungen wie das Kaposi-Sarkom (seltener Hautkrebs), Non-Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs), Lymphome des Gehirns, bösartige Tumore des Muttermundes.

Wie werden HIV-Infektion und AIDS diagnostiziert?


Um eine HIV-Infektion zu diagnostizieren, sind zwei verschiedene Blutuntersuchungen nötig. Der klassische "AIDS-Test" weist Antikörper nach, die das Immunsystem gegen das HI-Virus bildet. Dieser Nachweis wird mittels zwei verschiedener Testverfahren gemacht, dem ELISA-Test und anschließend mit einem Bestätigungstest, dem Western-Blot.

Allerdings braucht der Körper durchschnittlich etwa sechs Wochen, bis er die nachzuweisenden Antikörper gegen das HIV gebildet hat, weshalb mit diesem Tests erst drei Monate nach der möglichen Ansteckung eine definitive Aussage gemacht werden kann. Endgültig Aufschluss gibt die so genannte PCR, die mit molekularbiologischen Methoden das Virus direkt nachweist. Ist dieser Test positiv, bedeutet das mit 99-prozentiger Sicherheit eine HIV-Infektion.

Um das Fortschreiten der Infektion und den Zustand des Immunsystems zu beurteilen, wird bei HIV-Infizierten in regelmäßigen Abständen die Anzahl der CD4-positiven T-Helferzellen im Blut bestimmt. Beim Gesunden beträgt sie zwischen 600 und 1500 pro Mikroliter Blut, bei HIV-Infizierten sinkt die Zahl unter 500 und mit zunehmender Ausbreitung des Virus noch deutlich darunter.

Seit einigen Jahren kann man auch die "Viruslast", also die Virusmenge im Blut, messen. Sie gibt Aufschluss über den Zustand des Patienten, aber auch über den Erfolg der Therapie.

Wie wird die Krankheit behandelt?


Im Gegensatz zu den Anfangszeiten gibt es mittlerweile verschiedene Medikamente, mit denen sich AIDS zwar nicht heilen, der Ausbruch der Krankheit aber erheblich verzögern lässt. Ziel ist es, die Viruslast so weit wie möglich zu senken. Die Wirkstoffe greifen an unterschiedlichen für die Vermehrung des Virus wichtigen Punkten an. So verhindern die Reverse-Transkriptase-Hemmer (z. B. Nukleosidanaloga) das Umschreiben der viralen RNA in DNA und damit das Einschmuggeln des Virus in das Erbgut der Wirtszelle. Protease-Hemmer (Protease-Inhibitoren) unterbinden den Zusammenbau des HI-Virus, Fusionshemmer (Fusionsinhibitoren) stören sein Eindringen in die T-Helferzellen.

Mittlerweile weiß man, dass die Mittel einzeln verabreicht auf Dauer nur wenig wirksam sind. Deshalb werden drei oder mehr Wirkstoffe kombiniert (hochaktive antiretrovirale Therapie, HAART). Dadurch lässt sich die Viruslast oft innerhalb kurzer Zeit so weit senken, dass im Blut keine HI-Viren mehr nachweisbar sind. Eine Heilung bedeutet das aber nicht, denn das Virus versteckt sich in den T-Helferzellen und kann sich jederzeit wieder vermehren.

Über den richtigen Zeitpunkt für den Therapiebeginn herrscht auch in Expertenkreisen noch keine endgültige Einigkeit. Die Tendenz geht jedoch dahin, so früh wie möglich zu beginnen, um eine Zerstörung des Immunsystems weitest möglich zu verhindern. Die Therapie erfordert viel Disziplin. Damit der Wirkstoffspiegel im Blut konstant hoch bleibt, muss man jeden Tag zu einem festen Zeitpunkt mehrere Tabletten einnehmen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das extrem wandelbare HI-Virus resistent wird, und die Medikamente nicht mehr wirken. Wie Studien ergeben haben, ist mangelnde Therapietreue häufig die Ursache von Misserfolgen in der Behandlung.

Ab einem bestimmten Punkt sind HIV-Infizierte besonders anfällig für Infektionen, die dann mit den entsprechenden Medikamenten, also beispielsweise Antibiotika (Bakterien abtötende Mittel), möglichst frühzeitig behandelt werden müssen. Schutzimpfungen gegen bestimmte Erreger wie Grippe oder Hepatitis B ergänzen die antivirale Therapie.

Die Nebenwirkungen der Therapie sind vielfältig: Durchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen verschwinden häufig nach einigen Wochen. Problematischer sind Langzeitnebenwirkungen wie schmerzhafte Entzündungen der Nerven an Armen und Beinen (Neuropathien) und erhöhte Blutfettwerte. Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch das so genannte Lipopdystrophie-Syndrom, das erst bei längerer Einnahme der Medikamente auftritt. Hierbei kommt es zu Fettansammlungen am Bauch, während gleichzeitig das Fett an Armen, Beinen und im Gesicht verschwindet. Die Patienten wirken dadurch stark abgemagert und schwer krank.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die nach längerer Therapie auftretenden Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Hyperlipidämie (erhöhte Blutfettwerte). Die langfristigen Auswirkungen dieser Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System können derzeit noch nicht sicher beurteilt werden.

Welche Erfolgsaussichten hat die Therapie?


Durch die Entwicklung immer neuer Medikamente hat sich die Prognose der HIV-Infektion in den letzten Jahren deutlich verbessert, der Übergang zum tödlichen Krankheitsbild AIDS lässt sich lange verzögern und die Sterblichkeit ist dadurch stark gesunken. Heilbar ist die Krankheit jedoch nach wie vor nicht, deshalb ist jede Entwarnung verfrüht.

Experten hoffen, dass eine HIV-Infektion durch die Therapie zur chronischen Krankheit wird, die zwar nicht verschwindet, mit der sich aber lange ein weitgehend normales Leben führen lässt. In diese Richtung zielen auch die meisten Forschungsansätze. Auf der Welt-AIDS-Konferenz im Sommer 2004 zeigte sich, dass der Schwerpunkt der Forschung im Moment darauf liegt, nebenwirkungsärmere Medikamente und Therapiestrategien zu entwickeln, Resistenzentwicklungen zu verhindern und
die Therapien zu vereinfachen und deren Kosten zu senken, um die Behandlung allen Menschen zugänglich zu machen.

Welchen Verlauf die Infektion nimmt, ist von Patient zu Patient verschieden. Wie man mittlerweile weiß, bleibt bei etwa zehn Prozent der Infizierten auch ohne Behandlung die Zahl der CD4-Helferzellen über mehr als zehn Jahre konstant. Woher dieser "natürliche Schutz" kommt, versucht die Forschung zurzeit zu ergründen.

Ansonsten hängen die Erfolgsaussichten auch von der Therapietreue ab, bei optimaler Behandlung können die Patienten oft über viele Jahre ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen.

Leben mit der Krankheit


Nicht zuletzt weil die Vorbehalte und Vorurteile gegen HIV-Infizierte allen Aufklärungskampagnen zum Trotz in der Gesellschaft weit verbreitet sind, ist die Diagnose HIV-positiv für die Betroffenen häufig ein Schock. Neben Krankheit und Tod fürchten viele vor allem die soziale Isolation. Gespräche mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen, AIDS-Hilfen oder Beratungsstellen können in dieser schwierigen Phase helfen, die psychischen Probleme in den Griff zu bekommen und die HIV-Infektion als chronische Erkrankung zu akzeptieren.

HIV-Infizierte sollten regelmäßig ambulante Kontrolluntersuchungen wahrnehmen, bei der die T-Helferzellen und die Viruslast bestimmt werden, um so den optimalen Zeitpunkt eines Therapiebeginns zu ermitteln. Um die Behandlung dem Lebensalltag des Betroffenen optimal anzupassen, ist ein vertrauensvolles Verhältnis zum Arzt sehr wichtig.

Was das Zusammenleben mit anderen Menschen angeht, gibt es kaum Einschränkungen. Studien haben festgestellt, dass weder beim alltäglichen sozialen Kontakt mit Umarmen, Händereichen usw. noch beim Leben im selben Haushalt für andere die Gefahr der Ansteckung besteht. Auch die Sexualität kann lustvoll gelebt werden, allerdings nur mit "safer sex". Jeder ungeschützte Sexualkontakt ist für den Partner riskant.

Wie kann man sich vor AIDS schützen?


Weitaus am meisten Menschen stecken sich mit dem HI-Virus durch ungeschützte Sexualkontakte an. Die Verwendung von Kondomen - der "safer sex" - hat dazu beigetragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Seit es jedoch wirksame Medikamente gibt, macht sich laut Studien eine "Kondommüdigkeit" breit. Experten warnen nachdrücklich und befürchten einen Anstieg der seit Jahren stagnierenden Zahl der Neuinfektionen. Kondome sind nach wie vor der beste Weg, sich und andere vor AIDS zu schützen.

Drogenabhängige können sich beim gemeinsamen Benutzen derselben Nadeln mit dem Virus infizieren und müssen dies deshalb vermeiden.

Menschen, die aus beruflichen Gründen mit Körperflüssigkeiten anderer - potenziell infizierter - Personen in Kontakt kommen, sollten entsprechende Vorsichtmaßnahmen treffen (z. B. Handschuhe beim Blutabnehmen tragen).

Es sind zwar zahlreiche Impfstoffe in der Entwicklung, ein möglicher Einsatz liegt jedoch in weiter Ferne. Ein Erfolg wäre es schon, wenn die Infektion nach einer Impfung milder verlaufen würde, die Viruslast geringer wäre und der Infizierte damit auch weniger ansteckend für andere wäre.

Neben der Suche nach Impfstoffen werden noch in diesem Jahr Studien starten, die zeigen sollen, ob die tägliche Einnahme eines Medikamentes vor einer Infektion schützen könnte. Diese Untersuchungen finden an Personen mit hohem HIV-Risiko statt. Ergebnisse werden auch hier erst in einigen Jahren vorliegen.

Impressum


Copyright: sanvartis GmbH
Erstellungsdatum: September 2002
Autor: Ulrich Kraft
Letzte Aktualisierung: Juni 2005
Durch: Dr. med. Maria-Anna Schoppmeyer

Literatur/Leitlinien/EBM:


Hoffmann, C, Rockstroh J., Kamps, B.S.: HIV.NET 2005. Steinhäuser Verlag, 2005. www.hiv.net

Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF),
Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) und Österreichischen AIDS-Gesellschaft: Antiretrovirale Therapie der HIV-Infektion (5/2004).

Department of Health and Human Services: Leitlinien für die Behandlung von HIV-Patienten der Arbeitsgruppe "Clinical Practices for Treatment of HIV-Infection" (2004).

Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag (2004).

Harrison, T. R.: Harrisons Innere Medizin. ABW Wissenschaftsverlag (2003).
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