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Bluthochdruck



(Hypertonie, arterielle)


Was versteht man unter Bluthochdruck?


Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Wenn sich das Herz zusammenzieht, wird das Blut in die Arterien gepumpt. Diese Druckwelle kann man auch als Pulsschlag fühlen. Danach entspannt sich das Herz, damit neues Blut in die Herzkammern fließen kann. Dadurch entstehen Veränderungen des Blutdrucks, von denen der obere Wert als systolischer und der untere als diastolischer Blutdruckwert bezeichnet wird. Der Blutdruck wird gemessen in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule).

Bei 15 bis 25 Prozent aller Erwachsenen in den Industrieländern sind beide oder einer dieser Werte zu hoch: Sie haben einen zu hohen Blutdruck. Jenseits des 65. Lebensjahres sind mehr als die Hälfte aller Menschen von Bluthockdruck (Hypertonie) betroffen. Deshalb wird der Bluthochdruck auch als Volkskrankheit bezeichnet.

Wie hoch darf der Blutdruck sein?


Der Blutdruck sollte zunächst an beiden Armen, im Sitzen und nach einer kurzen Ruhephase gemessen werden. Der normale systolische Wert liegt in der Regel unter 130 mmHg, der diastolische Wert nicht über 90 mmHg.

Erst wenn der Blutdruck wiederholt an drei verschiedenen Tagen bei korrekter Messung systolisch über 140 mmHg oder diastolisch über 90 mmHg liegt, spricht man von einem behandlungsbedürftigen Bluthochdruck oder einer arteriellen Hypertonie.

Was sind die Ursachen für einen erhöhten Blutdruck?


Bei den meisten (85 Prozent) Menschen mit Bluthochdruck ist keine organische Ursache feststellbar. Es gibt jedoch Risikofaktoren, die eine arterielle Hypertonie begünstigen. Dazu zählen übermäßiger Kochsalz- und Alkoholkonsum, andauernde Stresszustände und eine genetische Veranlagung. Auch bei Übergewicht muss das Herz Mehrarbeit leisten und der Blutdruck steigt auf Dauer an.

Nur bei ungefähr fünfzehn von hundert Bluthochdruckkranken sind andere Krankheiten oder Medikamente für den hohen Blutdruck verantwortlich. An erster Stelle stehen hier Nierenerkrankungen. Weitere Ursachen können Erkrankungen sein, die mit einer erhöhten Hormonproduktion einhergehen. Hierzu zählen ein Hyperaldosteronismus (vermehrte Aldosteron-Produktion), das so genannte Cushing-Syndrom (vermehrte Kortison-Produktion), ein Phäochromozytom (vermehrte Adrenalin- und Noradrenalin-Produktion) sowie eine Akromegalie (vermehrte Produktion von Wachstumshormon).

Auch eine Verengung der Hauptschlagader (Aorta) sowie Gehirnerkrankungen, das Schlaf-Apnoe-Syndrom oder eine Schwangerschaft können der Grund für eine arterielle Hypertonie sein. Bestimmte Medikamente wie die Anti-Baby-Pille, Kortison und einige Rheumamittel können ebenfalls zu einem erhöhten Blutdruck führen. Nach Absetzen dieser Medikamente normalisiert sich der Blutdruck wieder.

Wie kann man einen hohen Blutdruck erkennen?


Ein erhöhter Blutdruck und auch ein langsamer Blutdruckanstieg werden in der Regel nicht oder kaum bemerkt. Manche Betroffene klagen über morgendliche Kopfschmerzen, Ohrenrauschen, Herzklopfen und gelegentlichen Schwindel.

Anders sieht dies bei einer schnellen, krisenhaften Erhöhung des Blutdruckes aus. Hier kann es zu schweren Organschädigungen kommen. Herz und Lunge werden vermehrt belastet. Es besteht die Gefahr eines Angina-pectoris-Anfalls mit Brustschmerzen sowie einer Herzinsuffizienz mit nachfolgendem Lungenödem und Luftnot. Daneben kann das Gehirn mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zum Schlaganfall betroffen sein.

Warum ist die Behandlung eines Bluthochdrucks so wichtig?


Aufgrund der fehlenden oder geringen Beschwerden ist es oft schwierig einzusehen, warum der Blutdruck behandelt werden sollte. Ein ständig zu hoher Blutdruck schädigt aber die Blutgefäße, er ruft eine frühzeitige Arteriosklerose hervor und belastet so das gesamte Herz-Kreislauf-System. Er gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Schlaganfällen und Herzinfarkten und verursacht Durchblutungsstörungen der Augen, der Nieren und der Beine.

Diese Folgekrankheiten sind es, die den hohen Blutdruck so gefährlich machen. Schlaganfall und Herzinfarkt stehen an erster Stelle der Todesursachenstatistik. Werden sie überlebt, ist das Leben anschließend oft mit Einbußen wie körperlicher Schwäche, Lähmungen, verminderter geistiger Leistungsfähigkeit oder sogar Pflegebedürftigkeit verbunden.

Durchblutungsstörungen der Augen führen zur Minderung der Sehkraft bis hin zur Erblindung. Die Nierenleistung wird durch einen dauerhaften Bluthochdruck eingeschränkt. Im Extremfall bildet sich eine Schrumpfniere aus, bei der der Betroffenen auf eine regelmäßige Dialyse (Blutwäsche) angewiesen ist. Durchblutungsstörungen der Beine rufen beim Gehen bereits nach kurzen Strecken Schmerzen hervor. Man muss dann häufig stehen bleiben, damit die Beine wieder besser durchblutet werden und die Schmerzen abnehmen (so genannte Schaufensterkrankheit, Claudicatio intermittens). In weit fortgeschrittenen Fällen kann es zur Amputation von Zehen, Fuß oder dem Bein kommen.

Die Folgekrankheiten des Bluthochdrucks führen häufig zur Berufsunfähigkeit oder vorzeitigen Berentung. Einmal aufgetreten, sind sie häufig nicht mehr zu beheben. Eine Behandlung kann dann nur noch das weitere Fortschreiten der Veränderungen aufhalten oder verlangsamen.

Welche Untersuchungsverfahren gibt es?


Zunächst muss die Diagnose Bluthochdruck bestätigt oder ausgeschlossen werden. Dazu misst der Arzt den Blutdruck unter möglichst gleichen Bedingungen: An beiden Armen, im Sitzen, nach einer Ruhepause von drei bis fünf Minuten an drei verschiedenen Tagen.

Sind die Werte nicht eindeutig oder weichen sie erheblich von den Werten ab, die der Patient selbst zu Hause gemessen hat, kann zusätzlich eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung durchgeführt werden. Der Patient bekommt dafür ein kleines, tragbares Blutdruckmessgerät angelegt, welches in bestimmten Abständen (z. B. alle 15 Minuten) automatisch den Blutdruck misst und aufzeichnet. Bei dieser Untersuchung ist die Aufzeichnung der gemessenen Werte sowohl tagsüber als auch nachts von Bedeutung. Da ein fehlendes Absinken des Blutdrucks während der Nachtruhe ein Hinweis auf bluthochdruckfördernde Begleiterkrankungen sein kann.

Auch ein Belastungs-EKG kann in Zweifelsfällen hilfreich sein. Bei dieser Untersuchung sitzt der Patient auf einer Art Heimtrainer und fährt Fahrrad mit immer stärker werdender Kraftanstrengung. Gleichzeitig wird ein EKG abgeleitet und mehrfach der Blutdruck gemessen.

Wurde die Diagnose Bluthochdruck gesichert, gilt grundsätzlich, dass alle weiteren Untersuchungsverfahren immer auf den individuellen Krankheitsgrad abgestimmt werden und je nach Befund weiterführende Untersuchungen erforderlich sind. Das bedeutet, dass nicht alle Patienten nach einem bestimmten Diagnoseschema untersucht werden, sondern dass im Gespräch mit dem Arzt die weiteren Weichen gestellt werden. Die Untersuchungen haben das Ziel, Begleiterkrankungen, Risikofaktoren sowie hochdruckbedingte Organschäden festzustellen.

Zunächst erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung, eine Blutabnahme, eine Urinuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und ihrer Gefäße. So können hormonelle und renale Ursachen eines Bluthochdruckes ausgeschlossen werden. Weiterhin wird nach zusätzlichen Risikofaktoren einer Arteriosklerose gesucht (Blutzuckerkrankheit, erhöhte Blutfettwerte, erhöhte Harnsäurewerte).

Es folgen Untersuchungen, um eventuell vorhandene Organschäden zu beurteilen. Eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbes kann Herz- und Lungenerkrankungen aufdecken. Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) gibt Aufschluss über die Funktionsfähigkeit des Herzmuskels, über Herzgröße und den Zustand der Herzklappen. Bei einer Ultraschalluntersuchung der Blutgefäße, die im Hals Richtung Gehirn verlaufen, können Gefäßverengungen oder Hinweise für eine Verkalkung (Arteriosklerose) gefunden werden.

Bei einer Spiegelung des Augenhintergrundes kann der Augenarzt Gefäßveränderungen an der Netzhaut erkennen, die Aufschluss über den Schweregrad der Hochdruckerkrankung und das Ausmaß der Folgeschäden liefern.

In Abhängigkeit von den dann vorliegenden Ergebnissen können weitere Untersuchungen (z. B. Computertomografie, Kernspintomografie) erforderlich sein. Nach Abschluss der Untersuchungen kann man den Schweregrad des Hochdruckleidens sowie den Umfang eventueller Organschäden beurteilen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?


Ziel der Behandlung von Hochdruckpatienten (Hypertonikern) ist die Normalisierung des Blutdruckes und damit die Vermeidung von Folgeschäden. Nur so kann das Erkrankungsrisiko für Herzinfarkt, Herzschwäche, Angina pectoris, Schlaganfall und Nierenschäden gesenkt werden. Art und Intensität der Behandlung sind abhängig von der Höhe des Blutdrucks, von der jeweils zugrunde liegenden Ursache des Hochdruckes sowie von den individuell vorhandenen Begleiterkrankungen, möglicherweise schon vorhandenen Organschäden und weiteren persönlichen Risikofaktoren.

Es muss nicht immer sofort mit Medikamenten begonnen werden: Zuerst sollte der Betroffene seinen Lebensstil ändern. Dazu zählen Gewichtsreduktion bei Übergewicht, kochsalz- (weniger als 6 g pro Tag) und fettarme Ernährung, Einschränkung des Alkohol- (weniger als 30 g pro Tag) und Nikotinkonsums, Abbau von Stress sowie regelmäßige sportliche Betätigung. Die Bedeutung der Gewichtsnormalisierung zeigt sich darin, dass jeder Gewichtsverlust von einem Kilogramm den Blutdruck um rund zwei mmHg senkt. Das macht deutlich, dass in leichten Fällen schon allein die oben beschriebenen Maßnahmen ausreichen können, den Blutdruck zu normalisieren.

Diese sollten auch durchgeführt werden, wenn eine Verordnung von Medikamenten erforderlich wird. Die Auswahl der Medikamente ist dabei, wie schon beschrieben, von den Voraussetzungen des Einzelfalles abhängig. Oft ist ein Medikament alleine nicht in der Lage, den Blutdruck zu normalisieren, sodass mehrere Medikamente eingenommen werden müssen.

Eine häufig beobachtete Begleiterscheinung jeder medikamentösen Blutdrucktherapie ist eine Art Gewöhnungsphase. In dieser Zeit muss sich der Hypertoniker, der ja oft nichts von seinem hohen Blutdruck gemerkt hat, erst an den nun normalen Druck gewöhnen. In dieser Zeit können Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Antriebslosigkeit, ja sogar Schwindelgefühle auftreten. Der Körper hat sich aber nach etwa zwei Wochen an den veränderten Blutdruck gewöhnt. Dann fühlt sich der Betroffene oft besser als vorher.

Die Medikamente gegen Bluthochdruck werden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Prinzipiell kann der Blutdruck über drei verschiedene Mechanismen erniedrigt werden: Die Blutgefäße werden erweitert, die Flüssigkeitsmenge in den Gefäßen wird vermindert und die Herzfrequenz wird gesenkt. Welche der unterschiedlichen Substanzen vom Arzt verordnet werden, hängt teilweise vom Alter ab und auch davon, welche anderen Erkrankungen sonst noch vorliegen (z.B. Diabetes).

Betablocker blockieren die Betarezeptoren des so genannten vegetativen Nervensystems und senken damit die Bereitschaft des Herzens und des Gefäßsystems, auf Belastungen körperlicher und auch seelischer Art zu reagieren. Außerdem wird die Pulsfrequenz des Herzens gesenkt. Da hierdurch sozusagen ein "Schongang" eingelegt wird, sind schädigende Auswirkungen auf das Kreislaufsystem nicht zu erwarten. Begleiterscheinungen wie die Verschlechterung eines Bronchialasthmas oder einer Herzschwäche, zusätzliche Beschwerden beim Wasserlassen infolge einer bestehenden Prostatavergrößerung, Zunahme von Durchblutungsstörungen und in seltenen Fällen Potenzstörungen können aber auftreten.

Besteht bereits eine Herzschwäche als Folge der Hochdruckerkrankung, werden Entwässerungsmedikamente (Diuretika) eingesetzt. Es wird vermehrt Flüssigkeit mit dem Urin ausgeschieden, so dass das Blutvolumen insgesamt vermindert ist und das Herz weniger Kraft bei jedem Herzschlag aufbringen muss. Diese Behandlung erfordert eine regelmäßige ärztliche Überwachung der Blutmineralien wie Natrium, Kalium, Kalzium.

Die ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten greifen an verschiedenen Stellen in die Blutdruckregulation ein. Es wird beispielsweise die Entstehung bzw. Wirkung eines Enzyms gehemmt, welches die Blutgefäße verengt. Die Blutgefäße erweitern sich, sodass der Druck, mit dem das Blut durch die Gefäße fließt, sinkt. Gleichzeitig nimmt durch eine verstärkte Wasser- und Salzausscheidung das Flüssigkeitsvolumen in den Blutgefäße ab. Eine typische Nebenwirkung, die bei Einnahme von ACE-Hemmern auftreten kann ist ein chronischer Reizhusten. Dieser tritt bei den neueren Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten nicht auf. Beide Substanzen werden häufig mit Diuretika in einer Tablette kombiniert, um eine stärkere Wirksamkeit zu erzielen.

Andere Medikamente (Alpha-1-Blocker, Kalziumantagonisten sowie bestimmte Vasodilatatoren) greifen in die Steuerungsmechanismen der Gefäßweite ein und können so das Herz entlasten und den Blutdruck senken.

Eine weitere Medikamentengruppe, die zentralen Sympatholytika, haben ihren Angriffspunkt im Gehirn. Dort befindet sich die Steuerungszentrale für den Blutdruck, die durch diese Medikamente beeinflusst wird. Einige Medikamente können zu raschen Blutdrucksenkungen und langsamem Herzschlag führen und müssen vorsichtig dosiert werden.

In jedem Fall soll der Erfolg der Therapie durch eigene und Blutdruckmessungen beim Arzt in bestimmten Abständen kontrolliert werden. Auch kann eine regelmäßige Überwachung der Nierenfunktion erforderlich sein.

Grundsätzlich ist die medikamentöse Therapie ebenso wie die Umstellung der Lebensführung eine Behandlung auf Dauer. Bei guter Blutdrucksenkung und stabilen Werten kann eine Änderung der Medikamente (Umstellung oder Verringerung der Dosierung) möglich sein, dies erfordert jedoch immer eine sorgfältige ärztliche Abstimmung und Überwachung. Die Wirkweise, den Nutzen sowie das Risiko der Medikamente, und welche Therapie die am besten geeignete ist, sollte jeder Betroffene mit seinem Hausarzt genauestens durchsprechen.

Was kann man selber tun?


Zunächst sollte man die Anordnungen des Arztes befolgen, was Lebensstil und Medikamenteneinnahme betrifft. Darüber hinaus sollten Betroffene täglich möglichst zweimal den Blutdruck messen und die Werte aufschreiben. So erhält auch der Arzt einen guten Überblick über die Blutdruckeinstellung.

Inzwischen sind einfach zu bedienende Blutdruckmessgeräte erhältlich, die sich in Qualität und Preis zum Teil aber erheblich unterscheiden. Auch hier kann man seinen Arzt fragen, welches Gerät empfehlenswert ist.

Auch die Lebensführung spielt bei der Blutdrucktherapie eine entscheidende Rolle. Übergewicht sollte reduziert werden. Dabei ist insbesondere auf die Fettzufuhr zu achten: Sie sollte auf 60 g bis 70 g pro Tag beschränkt werden, wobei auch die versteckten Fette in Wurst und Käse mitzählen und grundsätzlich pflanzliche Fette zu bevorzugen sind. Ca. 30 g bis 40 g Fett pro Tag sollten aus Streichfett bestehen. Das entspricht ungefähr einer Hotelpackung Margarine.

In manchen Fällen, besonders wenn der Bluthochdruck erblich bedingt ist, hilft es auch, die Salzzufuhr einzuschränken. Zu den besonders salzhaltigen Nahrungsmittel gehören gepökelte, geräucherte Fleischwaren (z. B. Kasseler, Schinken, Wurstwaren), Käse (z. B. Gouda, Edamer, Schmelzkäse), marinierter, gesalzener, geräucherter Fisch und Fischkonserven, viele Gemüsekonserven, Backwaren (z. B. Salzstangen, Laugenbrezeln), Käsegebäck, Pizza, gesalzene Nüsse, Fertigsuppen, Fertigsoßen, Fertiggewürze und Fertigsalate.

Grundsätzlich sollte die Nahrung möglichst aus viel frischem Obst, Gemüse und Kohlenhydraten bestehen. Hier sind besonders Vollkornprodukte vorteilhaft. Auch der Alkohol- und Nikotinkonsum sollte reduziert, am besten ganz gemieden werden. Regelmäßige Bewegung oder Sport vereinfachen das Abnehmen, vermeiden das schnelle Wieder-Zunehmen (Jo-Jo-Effekt) und senken gleichzeitig den Blutdruck. Günstig sind Ausdauersportarten.

Alle genannten Maßnahmen bedeuten oft eine erhebliche Umstellung der Lebensgewohnheiten, sie sind aber auch mit einem gesteigerten Wohlbefinden und einer längeren Lebenserwartung verbunden.


Literatur/Leitlinien/EBM:



Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag (2004).

Harrison, T. R.: Harrisons Innere Medizin. ABW Wissenschaftsverlag (2003).

Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
Leitlinien der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdrucks e. V. (Deutsche Hochdruckliga): Prävention, Erkennung, Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie (11/2003).

Hahn, J. M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme (2000).
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