Asthma bronchiale
Was ist Asthma bronchiale?
Für Asthma bronchiale, meist auch von Ärzten nur kurz als Asthma bezeichnet, gibt es verschiedene Definitionen. Die am besten verständliche orientiert sich am vorherrschenden Symptom. Demnach ist Asthma eine Erkrankung der Atemwege, die durch anfallsweise auftretende Luftnot gekennzeichnet ist.
Asthma gehört zum Formenkreis der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, nach dem englischen Begriff "chronic obstructive pulmonary diseases" auch COPD abgekürzt. Deren gemeinsames Charakteristikum ist eine Einschränkung des Luftstroms in den Atemwegen. Bei Asthmatikern macht sich diese Atmungsbehinderung in erster Linie beim Ausatmen bemerkbar. Durch ein wichtiges ergänzendes Kriterium unterscheidet sich Asthma von anderen COPD wie beispielsweise der chronischen Bronchitis: Die Atemwegsobstruktion ist umkehrbar, das heißt zwischen den Episoden der Atemnot sind viele Asthmapatienten praktisch beschwerdefrei.
Asthma wird immer wieder als generell chronische Krankheit bezeichnet, was bei genauer Betrachtung nicht ganz korrekt ist. Manche Menschen haben einmal einen Asthmaanfall, bleiben dann aber vor weiteren Attacken verschont. Insbesondere bei Kindern verliert sich die Krankheit nicht selten im Laufe des Lebens. In vielen Fällen wird das Asthma allerdings zum ständigen Begleiter, die Betroffenen müssen sich darauf einstellen, permanent auf Therapiemaßnahmen angewiesen zu sein.


