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Wegwerfen oder waschen?



Viele Eltern machen sich Gedanken, ob ihr Kind besser mit Einmal- oder Stoffwindeln gewickelt werden sollte. Für beides gibt es Vor- und Nachteile.

Die einfachste, aber nicht billigste Methode, ist das Verwenden von Papierwindeln. Diese halten gut trocken und werden nicht gewaschen, vergrößern aber den Müllberg enorm. Manche Kinder reagieren allerdings überempfindlich auf das Material und entwickeln Hautrötungen (ein Produktwechsel kann Abhilfe schaffen).

Die Stoffwindeln können selbst oder per Windelservice (teurer als Papierwindeln) gewaschen werden, saugen aber die Nässe nicht so gut auf. Es gibt so gut wie keine Überempfindlichkeitsreaktionen.

Für welche Art Windeln Sie sich entscheiden, spielt in der Regel keine große Rolle, viel wichtiger ist die Pflege des kleinen Popos. Reinigen Sie das Gesäß am besten nur mit klarem, warmen Wasser ohne Zusätze. Größere Stuhlreste können vorher mit Feuchttüchern, die sich auch für unterwegs eignen, entfernt werden.

Vor Öltüchern ist zu warnen, da viele Kinder hierauf mit Hautrötung und Pickeln reagieren. Auf Pflege- oder Hautschutzcremes können Sie ganz verzichten, solange der Popo nicht gerötet ist.

Bei Rötung empfiehlt sich z. B. Panthenol-Salbe. Kommt es damit nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen zu einer Besserung, sollte der Kinderarzt aufgesucht werden, da sich eine Pilzinfektion hinter der Rötung verstecken könnte.

Übrigens ist es besser, die Kinder nach der Mahlzeit zu wickeln, da häufig beim Trinken Urin oder Stuhl gemacht wird.
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