Verhütungsmethoden im Überblick
Ein Maß für die Sicherheit: der Pearl-Index
Das Maß für die Sicherheit von Verhütungsmethoden, der so genannte Pearl-Index, gibt an, wie viele von 100 sexuell regelmäßig aktiven Frauen binnen eines Jahres trotz der entsprechenden und regelrecht angewendeten Verhütungsmethode schwanger werden. Je niedriger die Zahlenangabe, desto sicherer ist die Verhütungsmethode.
| Methode | Anwendung / Wirkung | Vorteile | Nachteile | Pearl-Index |
|---|---|---|---|---|
| Natürliche Familienplanung (NFP) | Messung der morgendlichen Körpertemperatur zur Ermittlung der (un)fruchtbaren Tage; Untersuchung des Zervixschleims etc. |
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| 1-3 |
| Mikrocomputer zur - Temperaturmessung - Hormonmessung | Ermittlung der (un)fruchtbaren Tage mit Hilfe eines Computergerätes. |
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| 4-6 |
| Kondom | Samenflüssigkeit wird durch das Kondom aufgefangen und kann somit nicht in die Scheide gelangen; kombinierbar mit wasserlöslichen Gleitmitteln. |
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| 2-9 |
| Diaphragma / PortiokappeLea / Contraceptivum | Mit Hilfe einer individuell angepassten Gummikappe wird der Eingang zur Gebärmutter versperrt. |
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| 1-20/6/2-3 |
| Chemische Methoden: Schaumzäpfchen, Gels, Cremes | Zäpfchen oder Creme werden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide einführt oder auf Hilfsmittel aufgetragen. Sie verhindern das Eindringen der Spermien in die Gebärmutter. |
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| 9-25 |
| Kupfer-Spirale (IUP) | IUP wird von Frauenarzt/ärztin in die Gebärmutter eingesetzt, wo sie bis zu 5 Jahre verbleiben kann. Dauerreizung der Gebärmutter verhindert die Einnistung einer befruchteten Eizelle. |
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| 0,1-0,3 |
| Hormon-Spirale (IUP) | IUP wird von Frauenarzt/ärztin in die Gebärmutter eingesetzt, wo sie bis zu 5 Jahre verbleiben kann. Gestagenhaltige Hormone behindern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, Zervixschleim wird zäher. |
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| 0,05-0,1 |
| Pille/Mikropille | Tägliche Einnahme von Östrogenen und Gestagenen, die den Eisprung verhindern und den Zervixschleim verdicken. |
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| 0,1-0,9 |
| Minipille | Tägliche Einnahme von Gestagenen, die vor allem den Zervixschleim verdicken. |
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| 0,4-3 |
| Hormonimplantat | Hormonstäbchen wird von Arzt/Ärztin in den Oberarm implantiert. Wirkung wie bei der Pille. |
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| 0,1 |
| Hormonpflaster | Hormonpflaster gibt über die Haut kontinuierlich Hormone ab und verhindert den Eisprung. |
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| 0,9 |
| Vaginalring | Hormonabsondernder Ring wird selbst in die Scheide eingeführt und verbleibt dort drei Wochen lang. |
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| 0,7 |
| Dreimonatsspritze | Alle drei Monate wird von Arzt/Ärztin eine Hormonspritze verabreicht. Verhindert den Eisprung. |
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| 0,2-0,5 |
| Sterilisation des Mannes/ der Frau | Die Ei- bzw. Samenleiter werden operativ durchtrennt. |
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| 0,1 |
| Spirale danach | Notfallmaßnahme: Verhindert die Einnistung einer möglicherweise befruchteten Eizelle. Kann bis fünf Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingesetzt werden. |
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| relativ sicher |
| Pille danach | Notfallmaßnahme: Verhindert die Einnistung einer möglicherweise befruchteten Eizelle. Muss spätestens 48 bzw. 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. |
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| relativ sicher |


