Minipille
Die so genannte "Minipille" enthält nur Gestagene und bewirkt vor allem die Verdickung des Zervixschleims und einen nur unzureichenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Bei manchen Frauen verhindert sie auch den Eisprung.
Die "Minipille" muss jeden Tag und ohne Pause genau zur gleichen Tageszeit eingenommen werden. Schon bei einer Verzögerung von mehr als zwei Stunden ist die Verhütungssicherheit nicht mehr gewährleistet.
Im Allgemeinen hat die "Minipille" geringere Nebenwirkungen als die Kombinationspräparate, ist jedoch auch in ihrer Zuverlässigkeit vergleichsweise niedriger einzuordnen. Sie verursacht recht häufig Zwischenblutungen und Zyklusunregelmäßigkeiten und erfordert wegen der absolut regelmäßigen Einnahme ein hohes Maß an Disziplin.
Stillenden Frauen, die hormonell verhüten wollen, wird in aller Regel die "Minipille" empfohlen.


