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Menstruationszyklus



Ein eindeutiges Kennzeichen der Wechseljahre ist, dass die Periodenblutung allmählich seltener, auch schwächer wird, manchmal aber auch stärker und öfter auftritt, um dann schließlich ganz auszubleiben.

Ursache für diese Vorgänge ist eine Umstellung des Hormonhaushalts. So wie in der Pubertät die Eierstöcke mit der Bildung von weiblichen Geschlechtshormonen beginnen, so drosseln sie diese Produktion in den Jahren um den 50. Geburtstag.

Allerdings stellt der weibliche Organismus die Hormonproduktion nie vollständig ein: Sie wird in den Eierstöcken zwar deutlich geringer, verschiebt sich aber zum Teil ins Fettgewebe, wo aus Östrogenvorstufen das eigentliche Hormon entsteht. Das bedeutet, dass ein paar gesunde Pölsterchen im höheren Alter sinnvoll und hilfreich sind, um die Hormonverluste aus den Eierstöcken abzudämpfen.

Das neue, niedrigere Hormonniveau braucht einige Zeit, um sich einzupendeln. Währenddessen treten manchmal heftige Schwankungen der Hormonspiegel von Östrogen und Gestagen im Blut auf, auf die der Organismus sich nicht so leicht ausgleichend einstellen kann. Dadurch entstehen die typischen Wechseljahresbeschwerden.
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