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Beweglich bleiben



Eine gesunde Lebensweise ist die beste Vorbeugung, um in den Jahren des Wechsels, aber auch im späteren Alter beweglich und vital zu bleiben. Dazu gehören sowohl Aktivität und Bewegung wie auch Ruhe und Entspannung in einem ausgewogenen Verhältnis.

Wenn Ihnen die Anstrengungen des Tages über den Kopf wachsen, Schlaflosigkeit und Grübeln in der Nacht zu Übermüdung am Tage führen, ist es längstens Zeit für die Entspannung. Einfach mal die Beine hochlegen, die Augen schließen und tief durchatmen. Um Erschöpfung und Überanstrengung vorzubeugen und dauerhaft zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe zu kommen, sind vor allem die Progressive Relaxation und das Autogene Training sehr wirkungsvolle Entspannungstechniken.

Autogenes Training ist überdies bei regelmäßiger Anwendung eine wirksame Hilfe bei Nervosität und Schlafstörungen. Zu mehr innerer Gelassenheit verhelfen auch verschiedene asiatische Bewegungskünste wie Tai Chi, Chi Gong oder Yoga, die alle über ruhige und konzentrierte Bewegung und Wechsel zwischen Spannung und Entspannung zur BesinnungKonzentration auf das Innere und LockerungEntspannung verhelfen.

Schon der Alltag bietet zahlreiche Möglichkeiten, in Bewegung zu bleiben: Treppensteigen statt Aufzugfahren, Einkaufen zu Fuß oder per Fahrrad statt mit dem Auto. Mit einfachsten Mitteln und ohne Hormontherapie lässt sich so der gefürchteten Osteoporose vorbeugen, denn Druck und Zug am Knochen durch Bewegung fördert seine Stabilität.

Sportliche Bewegung allerdings ist noch wesentlich wirkungsvoller. Am besten sind Ausdauersportarten geeignet, denn dabei lässt sich die Belastung individuell einstellen: Sie bauen Muskelkraft auf, fördern ohne schädigende Extrembelastung die Beweglichkeit der Gelenke, stabilisieren den Blutdruck durch Stärkung von Herz und Kreislauf, halten den gesamten Stoffwechsel und den Hormonhaushalt in Schwung und sorgen überdies noch für eine bessere Verwertung der Nährstoffe, was belastendem Übergewicht vorbeugt.

Alle Sportarten, die Sie sicher und richtig und seit Jahren schon beherrschen, können Sie unabhängig vom Alter fortführen. Meiden Sie jedoch schnelle Stop-and-go-Sportarten wie Squash, riskanten Abenteuersport wie Riverrafting oder als Anfänger überzogene Drehungen und starke Gelenkbelastungen, wie sie beim Golf oder Tennis auftreten.

Sorgfältiges Aufwärmen und Dehnen vor jeder Sportphase und eine entsprechende Entspannungsphase danach sind unerlässlich, um Verletzungen zu vermeiden. Vor dem Sport wird nur leicht gegessen, um den Körper nicht zu belasten. Der Flüssigkeitsspeicher wird mit täglich zwei bis drei Litern Wasser, Tee oder Saftschorlen aufgefüllt. Zwischendurch kann eine Banane oder ein Müsliriegel zusätzlich Energie bringen.

Bevor mit regelmäßigem Sport begonnen wird, ist eine ärztliche Untersuchung und sportmedizinische Beratung sinnvoll, vor allem bei Übergewicht, Herzenge, Atemnot, Kopfdruck, Gelenkbeschwerden und chronischen Schmerzen.

Gerade für Frauen um die 50 kommt Gesundheitssport in Mode, so dass die Angebote vielfältiger werden. Gesund sind alle Sportarten, die die Kondition fördern, ohne Gelenke und Knochen extrem zu belasten.

Dazu gehören:
  • Walking
  • leichtes Joggen
  • Schwimmen
  • leichtes Aerobic oder Step-Training
  • Radfahren
  • Skilanglauf
  • Tanzen etc.

Für den Aufbau von Muskelkraft und Rückenstärke sind gezieltes Muskeltraining an Geräten unter sportmedizinischer Anleitung, (Rücken-) Gymnastik oder auch Ergometertraining gegen höhere Widerstände geeignet. Gezieltes Beckenbodentraining beugt Gebärmuttersenkungen vor, hilft gegen gelegentliche Blasenbeschwerden und kräftigt die Scheidenmuskulatur.
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