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Wechseljahre - Laune der Natur oder Krankheit, Last oder Chance?



Die Wechseljahre sind mit zahlreichen Vorurteilen und Klischees behaftet - positiv wie negativ. Wechseljahre sind weder der erste Schritt zum Verfall, noch eine behandlungsbedürftige Krankheit - entgegen moderner Schlagworte wie "Anti-Aging" und "Forever young". Als natürlicher Prozess und wichtiger Lebensabschnitt gehören sie zum Leben jeder Frau dazu und werden von jeder anders erlebt.

Die Wissenschaft hat längst bewiesen, was der Volksmund schon lange wusste: Alt ist, wer sich alt fühlt. Die körperlichen Umstellungen bringen auch viele Chancen für ein anderes Leben mit sich. Diese Herausforderung anzunehmen, ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich, sie bewusst anzugehen und als Möglichkeit zu verstehen, das neue Leben aktiv zu gestalten.

Der Beginn der Wechseljahre unterliegt genetischen Steuerungsmechanismen. In Zukunft könntesoll es genetische Tests geben, die eine genaue Vorhersage der Wechseljahre ermöglichen. In der Regel liegt die Zeit der hormonellen Umstellung, das so genannte Klimakterium oder die Wechseljahre, zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Während der Wechseljahre ist eine Schwangerschaft noch möglich, nach der Menopause, der letzten Regelblutung, aber nicht mehr.

Bei einer vorzeitigen Menopause liegt die letzte Regel vor dem 35. Lebensjahr, bei einer späten Menopause nach dem 55. Lebensjahr. Als Prämenopause wird die Zeit vor der letzten Blutung bezeichnet, die Perimenopause sind die Jahre um die letzte Blutung und die Postmenopause umfasst den gesamten Zeitraum nach der letzten Blutung.

Autorin: Dr. Ingeborg Lackinger Karger
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