Ihre Suche

Schwangerschaft nach vorausgegangenen Operationen der Gebärmutter



Welche Bedeutung eine vorausgegangene Operation der Gebärmutter für Schwangerschaft und Geburt hat, hängt vor allem von der Art der Operation ab.

So hat z. B. eine Ausschabung im Allgemeinen keine Bedeutung für den Schwangerschaftsverlauf. Sie kann aber die Ursache für Lösungsstörungen des Mutterkuchens nach der Geburt sein.

Nach Eingriffen zur Beseitigung von Gebärmutterfehlbildungen, können Schwierigkeiten bei der Einnistung der befruchteten Eizelle mit nachfolgender Fehlgeburt auftreten.

Nach Operationen der Gebärmutterwand (z. B. Kaiserschnitt, Myomausschälung) entsteht an der Operationsstelle in der Wand der Gebärmutter eine Narbe. Diese ist nicht so elastisch wie normales Gebärmuttergewebe. Daher besteht die Gefahr, dass diese Narbe bei regelmäßiger Wehentätigkeit unter der Geburt reißt. Dies würde dann einen sofortigen Kaiserschnitt notwendig machen. Nach ausgedehnten Myomoperationen wird häufig eine geplante Kaiserschnittentbindung vor Einsetzen der Wehentätigkeit (38./39. Schwangerschaftswoche) empfohlen. Dies wird von Fall zu Fall nach Absprache von Operateur und Geburtshelfer entschieden.

Eine vorausgegangene Kaiserschnittentbindung bedeutet nicht automatisch, dass die nächste Entbindung wieder durch Kaiserschnitt erfolgt. Der Geburtsmodus ist u. a. von dem damaligen Grund für den Kaiserschnitt und der Anzahl vorausgegangener (Kaiserschnitt-) Entbindungen abhängig. In diesen Fällen ist es sinnvoll, sich ungefähr in der 36. Schwangerschaftswoche zur Geburtsplanung in der Entbindungsklinik vorzustellen. Wird eine "normale" Entbindung angestrebt, ist eine intensive Überwachung unter der Geburt erforderlich, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Anzeige
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
Anzeige
Anzeige
Anzeige