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Optimale Entwicklung



Das Baby bringt alle Fähigkeiten zum Saugen mit auf die Welt. Es wird am Anfang aber noch schnell erschöpft sein, denn Saugen ist anstrengend. Wenn es dann mehr Wangenmuskulatur "dicke Bäckchen" entwickelt, kann es auch länger und mehr trinken.

Die Gaumen- und Gebissentwicklung der Brustkinder ist besser, da die Muskeln beim Trinken an der Brust kräftiger arbeiten. Dies verhindert Fehlstellungen der Zähne.

Mit der Muttermilch bekommt das Baby nicht nur Nahrung, sondern auch Hautkontakt, Wärme und Urvertrauen. Dies ist für seine seelische Entwicklung genau so wichtig wie die ernährungsphysiologischen Vorteile des Stillens für seine körperliche Gesundheit.

Muttermilch enthält alles, was das Baby in den ersten vier bis sechs Monaten braucht. Solange voll gestillt wird, braucht das Kind keinerlei Zusätze außer Vitamin D gegen Rachitis, das in unseren Breiten wegen mangelnder Sonneneinstrahlung oft nicht ausreichend im Körper gebildet wird, und Fluor, was das Kariesrisiko senkt. Vitamin D soll das ganze erste Lebensjahr und im zweiten Winter gegeben werden, Fluor noch mindestens bis zum siebten Lebensjahr.
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