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Gut für die Mutter



Die Muttermilch ist kostenlos, immer vorhanden, frisch und richtig temperiert, wenn ihr Baby danach verlangt. Durch die Keimarmut wird die Gefahr von Durchfallerkrankungen vermindert.

Beim Stillen nach Bedarf wird nur so viel Milch produziert, wie das Kind tatsächlich auch braucht. Brustkinder gedeihen gut, ohne dick zu werden, und sie erkranken seltener als Flaschenkinder.

Das Stillen fördert die beschleunigte Rückbildung der Gebärmutter, vermindert Blutverlust. Es wurde festgestellt, dass Frauen, die gestillt haben, seltener an Osteoporose erkranken als andere. Stillende Mütter haben schneller ihre ursprüngliche Figur wieder! Das Fett, das sich während der Schwangerschaft im Körper angesammelt hat, wird nun in Energie umgewandelt und zur Milchbildung genutzt.

Muttermilch ist leicht verdaulich. Es kommt seltener zu Magen-Darm-Störungen. Die Windeln eines gestillten Babys sind weitaus angenehmer zu wechseln.

Die Mutter sollte sich zu Babys Essenszeiten an einen ruhigen Ort zurückziehen und sich nicht vom Telefon, Gesprächen oder Fernseher ablenken lassen. Denn während des Stillens oder Fütterns sucht das Kind oft den Blickkontakt zur Mutter und freut sich über ermunternden und liebevollen Zuspruch. Mit dieser Unterstützung trinkt das Kind oft viel konzentrierter.
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