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Die Nachgeburt



Ist das Baby geboren, wird es in der Regel der Mutter in den Arm gelegt. Die meisten Mütter frieren und zittern jetzt vor lauter Erschöpfung und Erleichterung.

Die Überwältigung und Rührung ist für beide Partner meist so groß, dass Lachen und Weinen nah beieinander liegen.
Das Kind wird jetzt seinen ersten tiefen Atemzug machen, krähen oder etwas schreien. Das hilft dabei, die Lungen zu entfalten und den Kreislauf umzustellen. Die Nabelschnur kann nun durchtrennt werden.
Wird das Kind an die Brust gelegt, beginnt es gleich zu saugen. Dadurch wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet und fördert die Nachwehen, um die Plazenta aus der Gebärmutter abzulösen. Heutzutage wird dies meist mit deinem Medikament Syntocinon unterstützt, um überstarke Nachblutungen zu verhindern. Die Hebamme untersucht Plazenta und Eihäute auf Vollständigkeit, um möglichen Infektionen und Nachblutungen zu erkennen und evtl. vorzubeugen.
Erst nach ein Weile wird das Kind durch den Arzt untersucht, gemessen und gewogen, schließlich gewaschen und angezogen.
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