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Laufen ist der Klassiker unter den Ausdauersportarten. Aufgrund der hohen Intensität bietet Joggen gegenüber gewichtsentlastenden Sportarten wie z. B. Radfahren den Vorteil einer kürzeren Belastungsdauer. Wichtig ist vor allem für Laufanfänger, dass sie sich nicht überfordern.

Spaßfaktor: empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert
Bewegung in der Natur, schnelle Leistungssteigerung auch für Einsteiger möglich, mit einem Partner oder in der Gruppe kann man sich auch während des Laufens unterhalten.

Fettabbau: empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert
Ausdauersport wie das Laufen stimuliert den Körper, Fettgewebe in Energie für die körperliche Leistung umzuwandeln. Die Aktivierung des Stoffwechsels hält auch noch Stunden nach der Ausdauerbelastung an.

Herz-Kreislauf-System: empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert
Wenn Ihr Puls zwischen 70 und 85 Prozent der Maximalen Herzfrequenz bleibt, können Sie Ihr Herz-Kreislauf- und Atmungs-System mit Laufen äußerst effektiv trainieren.

Rückenfreundlichkeit / Schonung der Gelenke: nicht empfehlenswert
Besonders bei Übergewicht und Gelenkbeschwerden (vor allem in Hüft-, Knie- und Sprunggelenk) stellt die hohe Stoßbelastung, die etwa das 3- bis 3,5-fache des Körpergewichts betrgt, ein Problem dar.

Ausdauer: empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert
Laufen ist ein äußerst effektives Ausdauertraining.

Koordination: empfehlenswert
Da das Laufen zu unseren alltäglichen Bewegungsmustern gehört, ist die Grundform des Laufens koordinativ wenig anspruchsvoll. Beim Dauerlaufen muss die Koordination von Arm und Bein jedoch in schneller Abfolge erfolgen " auch dann wenn der Körper schon etwas ermüdet ist.

Kräftigung: empfehlenswert
Läufer bewegen rund 70 Prozent der gesamten Muskulatur. Sanfte Kräftigung der Beine, bei richtiger Körperhaltung: Stärkung der Rumpfmuskulatur.

Kontraindikation: nicht empfehlenswert
Übergewichtige und Bewegungsunerfahrene sollten mit Walking, Schwimmen oder Radfahren beginnen, um die Gelenke weniger zu beanspruchen. Fußdeformitäten (Platt-, Spreiz-, Knick- Senk- oder Hohlfuß), Beinachsenfehlstellungen und Beinlängendifferenzen können zu Überlastungsschäden führen. Sie sollten zuerst einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, inwieweit ein sportliches Training Ihre Gesundheit gefährdet, wenn eine oder mehrere dieser Krankheitsbilder und Risiken auf Sie zutrifft: Angeborene oder erworbene Herzfehler und/oder -schäden, frischer Herzinfarkt oder Schlaganfall, Herzschrittmacher, akute oder chronische Infektionen/Entzündungen, unbehandelte höhergradige Hypertonie (Bluthochdruck), unbehandelte höhergradige Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), nicht wirksam eingestellter Diabetes mellitus, schwere chronische oder dekompensierte Leber- und Nierenschäden, fortgeschrittene Lungenerkrankungen (Cor pulmonale), fortgeschrittene Gefäßleiden (Arteriosklerose, Aneurysma sowie auch akute Venenentzündungen, z. B. Thrombophlebitiden), chronisch progressive destruktive Erkrankungen (Neoplasien), Herzrhythmusstörungen, die bei Belastung auftreten oder sich bei zunehmender Arbeitsleistung verstärken. Bei akuten Infekten und fieberhaften Erkrankungen gilt ein generelles Sportverbot!

Ausrüstung / Kosten: empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert
Beim Joggen entstehen mit Ausnahme der Joggingschuhe keine hohe Kosten für teure Ausrüstung. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welcher Laufschuh für Ihren Belastungstyp (z. B.: "Innenknicker", "Außenrandläufer") am besten geeignet ist.

Verletzungsrisiko: bedingt empfehlenswert
Gerade Laufanfänger knicken häufig um. Ein individuell angepasstes Schuhwerk kann vor möglichen Gelenkproblemen schützen. Die richtige Lauftechnik ist wichtig, um Überlastungsbeschwerden zu vermeiden. Die meisten Verletzungen beim Joggen betreffen die Knie- und Sprunggelenke. Häufig sind anatomische Fehlstellungen (z. B. Abweichungen der Beinachse oder Beinlängendifferenzen) die Ursache. Es bedarf einer trainierten Muskulatur um die Gelenke vor Verletzungen (z. B. Gelenkverstauchungen) und Überlastungsschäden (z. B. Achillessehenenreizung) zu schützen.

Trainingstipp: Um als Einsteiger Verletzungen vorzubeugen, beginnen Sie zunächst mit Walking und einem sanften Muskelaufbautraining!
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