Ihre Suche
Eine Depression kann sich durch verschiedene Symptome wie Antriebslosigkeit, Interessenverlust, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Pessimismus, Angstzustände, Unruhe, Gereiztheit, sozialem Rückzug, vermindertem Selbstwertgefühl bis hin zu Suizidgedanken äußern. Im Zuge einer Depression können auch körperliche Beschwerden in Form von Kopf- und Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Störungen auftreten. Auslöser für eine Depression sind oft einschneidende Erlebnisse (Verlust oder Trennung vom Partner, Entlassung, Krankheit oder langandauernder Stress).

Emfohlen:

Körperliche Aktivität steigert das psychische Wohlbefinden durch die Ausschüttung körpereigener "Glückshormone" (Endorphin, Serotonin, Dopamin), die wie Antidepressiva aus der Apotheke wirken. So macht Sport nicht nur den Körper fit, er ist auch Medizin für die Seele. Deshalb ist Sport für Menschen mit Depressionen besonders gut geeignet. Den besten antidepressiven Effekt hat regelmäßiges, moderates Ausdauertraining: Ideal sind drei- bis fünfmal pro Woche jeweils 30 bis 60 Minuten (Anfänger auch weniger). Eine sinnvolle Ergänzung zum Ausdauersport sind Übungen zur Entspannung und Körperwahrnehmung. Wichtig ist neben den biologischen Glücksbringern auch das eigene Glücksempfinden beim Sport - Spaß muss er machen! Außerdem fördert Sport das Selbstbewusstsein und Training in der Gruppe schafft soziale Kontakte.

Günstige Sportarten:
  • Jogging
  • Walking
  • Wandern
  • Radfahren
  • Inline-Skating
  • Schwimmen
  • Aquajogging
  • Aerobic
  • Gymnastik
  • Tanz
  • Rudern
  • Skilanglauf
  • Ergometertraining (auch zu Hause möglich)
  • sanftes Krafttraining
  • Spiele

Nicht empfohlen:

Sport sollte weder unter- noch überfordern, um Versagensängste, Stressreaktionen, negative Erlebnisse und Misserfolgssituationen zu vermeiden.

Ungünstige Sportarten:
  • Aggressive und konkurrenzorientierte Sportarten
  • Leistungssport
  • komplexe Sportarten, die für einen Einsteiger sehr schwer erlernbar sind, z. B. wettkampforientierte Ballspiele, Kampfsport.

Auf was ist zu achten?

Sport schafft Selbstbewusstsein durch positive Erfahrungen. Die gesteckten Ziele sollten erreichbar sein, sonst bleiben wichtige Erfolgserlebnisse aus.

Was wirkt besser: Sport oder Medikamente?

Regelmäßiger Sport wirkt nach einer US-Studie gegen Depressionen weitaus effizienter als Antidepressiva. Sportlich aktive Patienten haben eine niedrigere Rückfallquote als Patienten, die den Sport mit Medikamenteneinnahme kombinieren. Sport gibt das Gefühl, den eigenen Zustand aktiv zu ändern, anstatt ihn passiv zu ertragen " das können Tabletten nicht. Dabei gilt: Je mehr Sport, desto weniger depressive Seelentiefs. Trotzdem sollten verordnete Medikamente nicht einfach durch Fitnesstraining ersetzt werden. Eine Rücksprache mit dem Arzt ist unbedingt erforderlich.
Anzeige
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
Anzeige
Anzeige
Anzeige