Eine Endoprothese ist ein künstliches Gelenk, das implantiert wird, um ein durch Erkrankung (Arthrose) oder Fehlbelastung (starkes Übergewicht, Hochleistungssport) zerstörtes Gelenk zu ersetzen " häufig an Hüfte oder Knie. Eine Endoprothese kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen mindern, die Lebensqualität verbessern sowie sportliche Aktivitäten wieder zulassen.
Emfohlen:
Für sportliches Training muss der Patient schmerzfrei sein, problemlos gehen können und eine stabile Herz-Kreislauf-Lage haben. Das künstliche Gelenk darf nicht gelockert sein, muss einen gewissen Bewegungsradius zulassen und seit der Operation müssen mindestens sechs Wochen vergangen sein. Individuell muss der Kompromiss zwischen gelenkstabilisierender Belastung und schädigender Überlastung gefunden werden. Zu wenig Bewegung (Osteoporosegefahr) kann ebenso zum vorzeitigen Verschleiß der Prothese führen wie zu viel. Günstig sind gleichmäßig fließende, rhythmische Belastungen mit geringer Kraftwirkung auf das Gelenk. Gelenkschonende Sportarten, die schon vor der Operation betrieben wurden, können auch mit einer Endoprothese noch ausgeübt werden. Durch die vorhandene Koordination kommt es nicht zu anfängertypischen Belastungsspitzen.
Günstige Sportarten:
Bedingt geeignete Sportarten:
Nicht empfohlen:
Sportarten mit Verletzungsrisiko, Sturzgefahr, Belastungsspitzen, Sprüngen, hohen Druck- oder Stoßbelastungen, extremer Beweglichkeit, abrupten Richtungswechseln, schnellem Bremsen und Beschleunigen, Wettkampfcharakter oder Gegnereinwirkung.
Ungünstige Sportarten:
Auf was ist zu achten?
Lockert Sport die Prothese?
Eine Endoprothese hält durchschnittlich 12 bis 15 Jahre, danach wird sie ersetzt. Regelmäßig und maßvoll betriebener Sport kann die Lebensdauer des Implantats erhöhen. Denn die Muskulatur stabilisiert und entlastet das betroffene Gelenk. Zu hohe Belastungen führen jedoch zu einem frühzeitigen Verschleiß.
Emfohlen:
Für sportliches Training muss der Patient schmerzfrei sein, problemlos gehen können und eine stabile Herz-Kreislauf-Lage haben. Das künstliche Gelenk darf nicht gelockert sein, muss einen gewissen Bewegungsradius zulassen und seit der Operation müssen mindestens sechs Wochen vergangen sein. Individuell muss der Kompromiss zwischen gelenkstabilisierender Belastung und schädigender Überlastung gefunden werden. Zu wenig Bewegung (Osteoporosegefahr) kann ebenso zum vorzeitigen Verschleiß der Prothese führen wie zu viel. Günstig sind gleichmäßig fließende, rhythmische Belastungen mit geringer Kraftwirkung auf das Gelenk. Gelenkschonende Sportarten, die schon vor der Operation betrieben wurden, können auch mit einer Endoprothese noch ausgeübt werden. Durch die vorhandene Koordination kommt es nicht zu anfängertypischen Belastungsspitzen.
Günstige Sportarten:
- Schwimmen (Kraulbeinschlag)
- Aquajogging
- Gymnastik
- Radfahren / Heimtrainer
- Spazieren gehen / Wandern (beim Bergab gehen einen Stock benutzen)
- Walking
- Bergwandern (ohne Gepäckbelastung)
- Rudern / Paddeln (nur bei voller Beugefähigkeit)
Bedingt geeignete Sportarten:
- Skilanglauf (Diagonalschritt)
- Jogging (auf weichem Untergrund und mit guten Laufschuhen)
- Golfspielen
- Tischtennis
- Freizeit-Kegeln
Nicht empfohlen:
Sportarten mit Verletzungsrisiko, Sturzgefahr, Belastungsspitzen, Sprüngen, hohen Druck- oder Stoßbelastungen, extremer Beweglichkeit, abrupten Richtungswechseln, schnellem Bremsen und Beschleunigen, Wettkampfcharakter oder Gegnereinwirkung.
Ungünstige Sportarten:
- Ballsportarten
- Tennis
- Alpinski
- Reiten
- Leichtathletik (Sprung- und Schnellkraftdisziplinen)
- Sportkegeln
- Surfen / Jollensegeln
- Bergsteigen
- Kampfsportarten
Auf was ist zu achten?
- Wiederholte Röntgen-Kontrollen, um Materialverschleiß oder beginnende Lockerung rechtzeitig zu erkennen.
- Kein Sport bei Gelenkinfektionen, Instabilität, zu schwacher Muskulatur, starkem Übergewicht oder bereits mehrfach erneuerter Prothese.
Lockert Sport die Prothese?
Eine Endoprothese hält durchschnittlich 12 bis 15 Jahre, danach wird sie ersetzt. Regelmäßig und maßvoll betriebener Sport kann die Lebensdauer des Implantats erhöhen. Denn die Muskulatur stabilisiert und entlastet das betroffene Gelenk. Zu hohe Belastungen führen jedoch zu einem frühzeitigen Verschleiß.


