Häufig wird beim Dehnen gewippt, gezerrt und gedrückt - bis der Schmerz unerträglich ist. Dehnen "auf die harte Tour" führt jedoch schnell zu Verletzungen. Damit Ihr Stretching effektiv und gesund ist, gibt es ein paar Hinweise, die Sie beachten sollten:
Bevor es losgeht:
Die Dehntechnik:
Tipp: Wenn Sie mit der oben beschriebenen Dehntechnik (passives statisches Dehnen) nicht zurechtkommen, können Sie auch das so genannte "Anspannungs-Entspannungs-Dehnen" ausprobieren: Spannen Sie den Muskel vier bis acht Sekunden gegen den Widerstand an (isometrische Anspannung). Danach entspannen Sie den Muskel und dehnen einige Sekunden weiter. Von dieser neuen Dehnposition aus beginnen Sie wieder mit der Anspannung mit anschließender Entspannung und Dehnung.
Bevor es losgeht:
- Ein aufgewärmter Körper oder eine warme Umgebung sind von Vorteil.
- Der Raum sollte zwar warm, aber nicht stickig sein: Lassen Sie vor Ihrem Dehnungsprogramm frische Luft hinein!
- Versuchen Sie abzuschalten und sich zu entspannen. Vielleicht hilft Ihnen ein wenig ruhige Musik im Hintergrund, um sich auf die Dehnübungen vorzubereiten.
- Benutzen Sie eine Gymnastikmatte oder ein Handtuch zur Polsterung.
- Tragen Sie bequeme Kleidung.
Die Dehntechnik:
- Dehnen Sie langsam und kontrolliert, vermeiden Sie eine federnde Dehnung.
- Dehnen Sie sanft bis zur Schmerzgrenze, denn ohne Spannungsgefühl tritt in der gedehnten Muskulatur keine Wirkung ein.
- Konzentrieren Sie sich auf die Entspannung der gedehnten Muskulatur, Sie sollten Ruhe und Bereitschaft zur Entspannung mitbringen.
- Unterstützen Sie die Dehnung durch bewusstes und betontes Ausatmen. Versuchen Sie nicht, den Atem anzuhalten.
- Dehnen Sie über einen Zeitraum von mindestens 15 Sekunden oder vier bis fünf Atemzügen, um eine Wirkung zu erzielen.
- Wiederholen Sie bei Bedarf die Dehnungsübung ein- bis zweimal.
Tipp: Wenn Sie mit der oben beschriebenen Dehntechnik (passives statisches Dehnen) nicht zurechtkommen, können Sie auch das so genannte "Anspannungs-Entspannungs-Dehnen" ausprobieren: Spannen Sie den Muskel vier bis acht Sekunden gegen den Widerstand an (isometrische Anspannung). Danach entspannen Sie den Muskel und dehnen einige Sekunden weiter. Von dieser neuen Dehnposition aus beginnen Sie wieder mit der Anspannung mit anschließender Entspannung und Dehnung.


