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Lexikon der Nährstoffe - Magnesium



Magnesium ist Aktivator vieler Enzyme, vorwiegend im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es an der Reizübertragung von den Nerven auf die Muskeln beteiligt und für die Muskelkontraktion von entscheidender Bedeutung.

Bei Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen, die mit einer gestörten Magnesiumaufnahme einhergehen, oder bei Alkoholkranken kann ein Magnesiummangel auftreten. Auch die dauerhafte Einnahme bestimmter Arzneimittel (Harntreibende Mittel, Kortikoide, orale Kontrazeptiva) führt zu Magnesiumverlusten. Bei schwerem Magnesiummangel kommt es zu Muskelschwäche und Krämpfen.

Normalerweise wird der tägliche Magnesiumbedarf mit der Nahrung abgedeckt. Leistungssportler und Menschen, die einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit nachgehen, haben einen erhöhten Bedarf, da mit dem Schweiß auch beachtliche Magnesiummengen verloren gehen, die ergänzt werden müssen. Vollkornerzeugnisse, Milch und Milchprodukte, Geflügel, Sojabohnen, Beerenobst und Bananen sind besonders reich an Magnesium.

Empfohlene Tagesdosis: 300 - 400 mg
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