Lexikon der Nährstoffe - Zink
Zink ist Bestandteil vieler verschiedener Enzyme des Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels. Es ist beteiligt an der Insulinspeicherung, der Spermabildung und stärkt das Immunsystem.
Fleisch, Innereien, Austern, Milchprodukte und Haferflocken sind reich an Zink, während Obst und Gemüse kaum Zink enthalten. Übrigens wird es aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen als aus pflanzlichen wie z. B. Getreide, da die in Pflanzen enthaltene Phytinsäure mit Zink einen Komplex eingeht, der erst wieder geknackt werden muss.
Die Zinkversorgung gilt allgemein als ausreichend. Im seltenen Falle von Zinkstoffwechselstörungen kann es zu Hautveränderungen, Haarausfall, Störungen des Geschmacksempfindens, sowie zu verzögerter Wundheilung und höherer Anfälligkeit für Infektionen kommen.
Zink ist zwar wenig toxisch, allerdings tritt bei Gaben von 50 mg pro Tag bereits eine Beeinflussung des Eisen- und Kupferstoffwechsels ein. Von einer Nahrungsergänzung mit Dosierungen über 30mg/Tag wird deshalb abgeraten.
Empfohlene Tagesdosis: 7 - 10 mg


