Lexikon der Nährstoffe - Mangan
Mangan ist als Bestandteil und Aktivator einiger wichtiger Enzyme notwendig, u.a. für den Aufbau des Bindegewebes, bei der Eiweiß- und Fettsynthese. Bei der üblichen Ernährungsweise treten keine Mangelerscheinungen auf.
Mangan ist weit verbreitet und sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden. Extrem manganreich sind Nüsse: Beispielsweise decken 30 g Haselnüsse den Tagesbedarf von 2 mg ab. Auch Vollkornprodukte, Hülsen- und Trockenfrüchte sind manganreich, Fleisch und Milch dagegen manganarm. Relativ viel Mangan findet sich auch in Kaffee- und Teegetränken.
Selbst bei stark erhöhter Manganzufuhr durch Nahrungsmittel kommt es nicht zu Überdosierungserscheinungen. Manganvergiftungen sind entweder industriellen Ursprungs oder werden durch große Mengen manganreichen Trinkwassers bzw. durch Mangan in hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln ausgelöst. Schädigungen des zentralen Nervensystems, psychische Störungen und Blutbildveränderungen können die Folgen sein.
Empfohlene Tagesdosis: 2,0 - 5,0 mg


