Ihre Suche

Lexikon der Nährstoffe - Jod



Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4), die viele Stoffwechselprozesse, u.a. Wachstum und Organentwicklung regeln.

Eine zu geringe Jodaufnahme drosselt die Bildung dieser Hormone. Hält der Jodmangel an, kommt es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse. Es entsteht ein nicht immer sichtbarer Kropf (Struma), der Schluck- und Atembeschwerden auslösen kann. Bei chronischer Struma treten Funktionsstörungen der Schilddrüse auf.

Merkmale einer Unterfunktion sind u.a. Gewichtszunahme, Antriebsschwäche und Müdigkeit, während es bei Überfunktion zu innerer Unruhe, Herzrasen und Gewichtsabnahme kommen kann. Deutschland zählt zu den jodarmen Gebieten, deswegen tragen die

Grundnahrungsmittel Fleisch, Milch, Kartoffeln und Getreide nur wenig zur Jodversorgung bei. Jodreich sind vor allem Meeresfische wie Seelachs und Kabeljau, Muscheln, Garnelen und auch Algen. Zur Vorbeugung gegen Jodmangel wird jodiertes Speisesalz und spezielle mit Jod angereicherte Produkte wie z. B. Brot empfohlen. Komplikationen, z.B. Jodakne oder eine Kropfbildung durch eine Überversorgung, treten durch diese Maßnahmen nicht auf.

Empfohlene Tagesdosis: 10 - 15 mg
Anzeige
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
Anzeige
Anzeige
Anzeige