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Lexikon der Nährstoffe - Vitamin E



Unter Vitamin E wird eine ganze Gruppe von Verbindungen (Tocopherole) zusammengefasst, die wichtigste und wirksamste davon ist das alpha- Tocopherol.

Pflanzen bilden Vitamin E, um sich vor freien Radikalen, die im Stoffwechsel auftreten, zu schützen. Diese Eigenschaft besitzt Vitamin E auch im menschlichen Körper. Es schützt die Zellen, indem es die Zerstörung der Zellmembranen durch freie Radikale verhindert. Neuere Untersuchungen zeigen auch eine hemmende Wirkung auf bestimmte Reaktionen (Lipidperoxidation), die die Entstehung von Arteriosklerose fördern.

Hohe Vitamin-E-Gehalte finden sich in Pflanzenölen, vor allem in Weizenkeim-, Maiskeim- sowie Sonnenblumenöl. Da Vitamin E durch Licht und Sauerstoff schnell abgebaut wird, sollten diese Öle dunkel und fest verschlossen gelagert werden. Außerdem ist Vitamin E enthalten in Nüssen, Vollkorngetreideerzeugnissen und Eiern. Der Vitamin E Gehalt tierischer Lebensmittel ist abhängig von der Ernährung der Tiere, generell ist die Menge eher gering.

Mangelerscheinungen kommen bei Gesunden in der Regel nicht vor. Im Vergleich zu den fettlöslichen Vitaminen A und D sind gefährliche Nebenwirkungen durch höhere Mengen von Vitamin E unwahrscheinlich.

Empfohlene Tagesdosis für Erwachsene: 11 - 15 mg Äquivalente*

*) Einige Vitamine kommen in verschiedenen Formen vor, deren Wirksamkeit unterschiedlich ist. Man benutzt die Angabe in Äquivalenten, um die verschiedenen Formen vergleichbar zu machen
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