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Pflanzenöl besteht hauptsächlich aus einfach ungesättigten Fettsäuren und ist daher ernährungsphysiologisch besonders zu empfehlen.

Olivenöl gehört zu den klassischen Zutaten der mediterranen Küche. Es hat einen sehr hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und ist wohl das medizinisch wirksamste und wertvollste Öl. Ein besonders hochwertiges Olivenöl wird als "extra virgin" bezeichnet, da dies aus erster Pressung stammt.

Sonnenblumenöl ist reich an Vitamin E, Olein- und Linolensäure und hat einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten und wenig gesättigten Fettsäuren. Walnussöl ist reich an Mineralstoffen, schmeckt sehr aromatisch, ist aber für hohe Gartemperaturen nicht geeignet.

Walnuss- und Haselnussöl wirken bei leichten Verdauungsstörungen oder Würmern. Rapsöl hat mit zirka sechs Prozent den geringsten Anteil an gesättigten Fettsäuren. Es trägt, ähnlich wie das Maiskeim- und Olivenöl, zur Senkung des Blutcholesterinspiegels bei und hat eine positive Wirkung auf die Gehirnfunktionen.

Pflanzenöl ist im allgemeinen die Handelsbezeichnung für eine Mischung aus verschiedenen Ölen, deren Hauptbestandteil oft Raps- oder Sojaöl ist. Dies hat den Vorteil, dass Fettsäuren im ausgewogenen Verhältnis vorhanden sind.

Beim Ölkauf sollte man sich für kaltgepresste unraffinierte Sorten entscheiden, die ihre wichtigen Inhaltsstoffe behalten haben.
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