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A-C-E-Produkte

A-C-E Produkte sind bisher überwiegend in Form von Getränken und neuerdings auch als Gemüsemischung erhältlich. Dies sind spezielle Produkte mit einem hohen Gehalt an antioxidativ wirkenden Stoffen. Im Falle der Getränke sind es Mischungen verschiedener Fruchtsäfte, z.B. aus Orangen- , Karotten- und Zitronensaft, die zusätzlich mit Beta-Carotin (Vorstufe des Vitamin A) und den Vitaminen C und E angereichert werden.

Unbestritten ist, dass diese ausgesuchten Vitamine einen besonderen Schutz vor freien Radikalen bieten, doch genauso gut können Obst und Gemüse oder "normale" Fruchtsäfte zur Versorgung beitragen. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass eine zu hohe Aufnahme von Beta-Carotin das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern erhöht.

Designer Food

Diese Bezeichnung ist für Lebensmittel gefunden worden, die speziell für bestimmte Bedürfnisse kreiert worden sind, z.B. Elektrolytgetränke für Sportler.

Diätetische Lebensmittel

Sogenannte diätetische Lebensmittel sind "Lebensmittel für einen besonderen Ernährungszweck". Darunter fallen z. B. Säuglings- und Kleinkindernahrung aber auch Produkte, die auf die Ernährungsproblematik von Personen mit bestimmten Erkrankungen, wie z. B. Diabetiker, zugeschnitten sind. Diese Produkte unterliegen einer eigenen Diät-Kennzeichnungsverordnung.

Funktionelle Lebensmittel ("Functional Food")

Im allgemeinen versteht man darunter Lebensmittel, die nicht nur der Ernährung im eigentlichen Sinne dienen, sondern einen Zusatznutzen im Hinblick auf die Erhaltung von Gesundheit und Förderung des Wohlbefindens besitzen sollen. Darunter versteht man nicht nur neue Produkte, sondern auch herkömmliche Lebensmittel wie Knoblauch, Makrele usw. Isolierte Wirkstoffe, insbesondere in Tabletten- und Pillenform fallen nicht darunter. Eine spezielle Gruppe von functional food sind die Pro- und Präbiotika, mit der derzeit größten wirtschaftlichen Bedeutung.

Novel Food

Darunter fallen Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten oder aus ihnen gewonnen wurden, z.B. Fermente bei der Käseherstellung. Die geäußerten Bedenken gegen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sind vielfältiger Natur. Es wird u.a. vor möglichen Gesundheitsgefahren durch eine sich beim Menschen entwickelnde Resistenz gegen Antiobiotika gewarnt. Weiterhin soll eine sichere Kontrolle über die veränderten Organismen nicht gewährleistet sein. Selbst die Resistenz von Pflanzen gegenüber Krankheitserregern, die durch die eingepflanzten Resistenzgene erreicht werden soll, scheint zumindest in einigen Fällen fragwürdig.

Nutraceuticals

Die Bezeichnung Nutraceuticals, zusammengesetzt aus den englischen Begriffen nutrient (Nährstoff) und pharmaceutical (Arzneimittel), umfasst Lebensmittel oder Teile eines Lebensmittels, die eine arzneiähnliche Wirkung versprechen. Wie der Name schon andeutet sind sie weder eindeutig den Lebensmitteln noch den Arzneimitteln zuzuordnen.

Präbiotika

sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, also eine Art von Ballaststoff, der bis in den Dickdarm gelangt und den dort lebenden Milchsäurebakterien als Nahrung dient. Durch ihre Vermehrung sollen ungünstige Bakterien unterdrückt werden und so ein positiver Einfluss auf den gesamten Organismus entstehen. Als Präbiotika werden zur Zeit Oligofructose und Inulin, zwei Mehrfachzucker aus Fructosebausteinen, eingesetzt.

Pro-/präbiotische Lebensmittel

Immer mehr Lebensmittel, allen voran Milchprodukte, enthalten so genannte Probiotika. Dies sind lebende Mikroorganismen, die resistent genug sind, die Magen- und Darmpassage zu überstehen und sich für einige Zeit im Dickdarm anzusiedeln. Hier sollen sie laut Hersteller ihre gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten. Neben einer positive Veränderung der Darmflora, wird von einer stärkenden Wirkung auf das Immunsystem und Vorbeugung von Dickdarmkrebs gesprochen.
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