Autogenes Training ist ein wissenschaftlich fundiertes, psychotherapeutisches Verfahren. Es beruht auf der Erkenntnis, dass sich jeder Mensch durch Selbst-(auto) Suggestion in einen bestimmten Gefühlszustand versetzen kann.
Die Gefühle können so intensiv sein, dass begleitende Körperreaktionen auftreten. Ziel des autogenen Trainings ist, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen " jederzeit an jedem Ort.
Dabei beeinflusst das autogene Training das vegetative Nervensystem. So werden Organe erreicht, die sonst dem Willen entzogen sind. Im fortgeschrittenen Stadium ist der Übende in der Lage, seine Muskelspannung, seinen Puls und seine Atmung zu beeinflussen.
Das Training sollte nicht mit einem Buch allein erlernt werden, sondern in Einzel- oder Gruppensitzungen mit erfahrenen Lehrern. Sie unterscheiden zwischen Grund-, Mittel- und Oberstufe.
Die Stufen des autogenen Trainings
In der Grundstufe wird der Informationsfluss zum Zentralnervensystem beeinflusst. Die Muskelspannung setzt sich herab, der Übende beobachtet seinen Atemfluss. Dadurch kommt es zur psychischen Lockerung und Lösung von Hemmungen und Verdrängungen. Ziel ist, das Vertrauen in die eigenen geistigen und körperlichen Fähigkeiten zu steigern und zu festigen.
Die Mittelstufe nützt die autogene erreichte Ruhe, um problembesetzte Gedanken, Gefühle und Bilder aus einem inneren Zustand der Gelassenheit zu beobachten. So soll Angst gegenüber Problemthemen verringert werden.
Die Oberstufe arbeitet auf der Basis der Grundstufe mit tagtraumartigen Bildern. Dabei können unbewusste Konflikte und Gefühle erlebt und bearbeitet werden. Für immer wiederkehrende Probleme können neue Lösungen gefunden, schwierige Situationen (z.B. Krankheiten, Verluste) besser bewältigt werden. Durch die Selbsterfahrung können bisher unbekannte, verborgene Anteile der Persönlichkeit entdeckt und entfaltet werden.
Anwendungsbereiche
Mit der besseren Stressbewältigung durch das autogene Training steigert sich nicht nur das Wohlbefinden, sondern es können auch verschiedene Beschwerden verhindert oder sanft behandelt werden, zum Beispiel:
Worauf Sie achten sollten
Die Gefühle können so intensiv sein, dass begleitende Körperreaktionen auftreten. Ziel des autogenen Trainings ist, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen " jederzeit an jedem Ort.
Dabei beeinflusst das autogene Training das vegetative Nervensystem. So werden Organe erreicht, die sonst dem Willen entzogen sind. Im fortgeschrittenen Stadium ist der Übende in der Lage, seine Muskelspannung, seinen Puls und seine Atmung zu beeinflussen.
Das Training sollte nicht mit einem Buch allein erlernt werden, sondern in Einzel- oder Gruppensitzungen mit erfahrenen Lehrern. Sie unterscheiden zwischen Grund-, Mittel- und Oberstufe.
Die Stufen des autogenen Trainings
In der Grundstufe wird der Informationsfluss zum Zentralnervensystem beeinflusst. Die Muskelspannung setzt sich herab, der Übende beobachtet seinen Atemfluss. Dadurch kommt es zur psychischen Lockerung und Lösung von Hemmungen und Verdrängungen. Ziel ist, das Vertrauen in die eigenen geistigen und körperlichen Fähigkeiten zu steigern und zu festigen.
Die Mittelstufe nützt die autogene erreichte Ruhe, um problembesetzte Gedanken, Gefühle und Bilder aus einem inneren Zustand der Gelassenheit zu beobachten. So soll Angst gegenüber Problemthemen verringert werden.
Die Oberstufe arbeitet auf der Basis der Grundstufe mit tagtraumartigen Bildern. Dabei können unbewusste Konflikte und Gefühle erlebt und bearbeitet werden. Für immer wiederkehrende Probleme können neue Lösungen gefunden, schwierige Situationen (z.B. Krankheiten, Verluste) besser bewältigt werden. Durch die Selbsterfahrung können bisher unbekannte, verborgene Anteile der Persönlichkeit entdeckt und entfaltet werden.
Anwendungsbereiche
Mit der besseren Stressbewältigung durch das autogene Training steigert sich nicht nur das Wohlbefinden, sondern es können auch verschiedene Beschwerden verhindert oder sanft behandelt werden, zum Beispiel:
- Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen
- verschiedene Beschwerden im Magen-Darm-Trakt
- Wetterfühligkeit
- Schlafstörungen
- Nervosität
- Unsicherheit, Selbstzweifel
- Angstzustände
- Unterstützung bei der Raucher-Entwöhnung
Worauf Sie achten sollten
- Menschen, die schon einmal Wahnerscheinungen hatten, sollten nicht versuchen, sich innere Bilder vorzustellen.
- Für Menschen mit schweren Depressionen und Angstzuständen ist autogenes Training nicht geeignet, da sie sich sowieso meist stark nach innen zurückziehen.
- Trotz der sehr guten Entspannungsmöglichkeit und der Behandlung von Schlafstörungen kann autogenes Training nicht als therapeutische Methode im klassischen Sinne gelten.


