Der Ayurveda ist die alte, traditionelle indische Heilkunst. Er betrachtet den Menschen als Einheit von Körper, Geist, Verhalten und Umwelt.
Im Sinne des Ayurveda bedeutet Gesundheit, dass sich die Körperfunktionen (Stoffwechsel, Verdauung, Gewebe und Ausscheidungen) im Gleichgewicht und Seele, Sinne und Geist im dauerhaften Zustand inneren Glücks befinden.
Gemäß der ayurvedischen Philosophie besteht der Mensch aus den fünf Elementen:
Grundlage für die ayurvedische Diagnosestellung sind die drei so genannten Doshas:
Sie sind wiederum Kombinationen aus den fünf Elementen und sind für die Eigenschaften des Menschen verantwortlich. Sie entscheiden beispielsweise über seine Krankheitsanfälligkeit, seine Reaktion auf Ernährung oder auf bestimmte Sinneseindrücke. Die drei Doshas bilden ein labiles Gleichgewicht von inneren Kräften. Ist das Gleichgewicht gestört, etwa durch klimatische Faktoren, Ernährungsfehler oder ähnliches, kann es laut ayurvedischer Medizin zu Krankheit und Unwohlsein kommen.
Behandlungsmethoden
Die Selbstregulierungskräfte des Körpers stehen im Mittelpunkt der Therapie. Sie beeinflussen Vorlieben oder Abneigungen " insbesondere bei der Ernährung. Deshalb wird in der ayurvedischen Medizin der richtigen Zusammenstellung der Lebensmittel heilende Kraft zugeschrieben, welche die drei Doshas ausgleichen kann. Zudem ist die innere Reinigung des Körpers wichtig in der ayurvedischen Heilkunde. Sie geschieht durch:
Die Pflanzenheilkunde ist ein weiterer Zweig der ayurvedischen Medizin. Therapeuten setzen etwa 5000 Pflanzen in unterschiedlichen Zubereitungsformen ein.
Anwendungsbereiche
Der traditionelle Ayurveda hat eigenständige medizinische Bereiche wie Innere Medizin, Chirurgie, Augenheilkunde, Kinderheilkunde, Hals-Nasen-Ohren-Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe. In Deutschland wird Ayurveda jedoch meistens bei stressbedingten Beschwerden und zur Vorbeugung von Befindlichkeitsstörungen eingesetzt. Anhänger der ayurvedischen Medizin setzten sie außerdem ein bei:
Worauf Sie achten sollten
!list:5!
[*]Ayurvedische Heilkunst ist keine wirkliche Alternative zur Schulmedizin, wenn es um schwere oder akute Erkrankungen geht.
[*]Oft werden Mineralien zusammen mit Pflanzen zu Arzneimitteln verarbeitet. Einige der verwendeten Metalle, zum Beispiel Quecksilber, sind giftig. Deshalb sind ayurvedische Präparate im Allgemeinen nicht im Handel erhältlich.
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Im Sinne des Ayurveda bedeutet Gesundheit, dass sich die Körperfunktionen (Stoffwechsel, Verdauung, Gewebe und Ausscheidungen) im Gleichgewicht und Seele, Sinne und Geist im dauerhaften Zustand inneren Glücks befinden.
Gemäß der ayurvedischen Philosophie besteht der Mensch aus den fünf Elementen:
- Feuer
- Wasser
- Erde
- Luft
- Raum
Grundlage für die ayurvedische Diagnosestellung sind die drei so genannten Doshas:
- Vata (Nervenenergie für Bewegung und Aktivität)
- Pitta (Stoff-abbauende Feuerenergie)
- Kapha (Stoff-aufbauende Nährenergie)
Sie sind wiederum Kombinationen aus den fünf Elementen und sind für die Eigenschaften des Menschen verantwortlich. Sie entscheiden beispielsweise über seine Krankheitsanfälligkeit, seine Reaktion auf Ernährung oder auf bestimmte Sinneseindrücke. Die drei Doshas bilden ein labiles Gleichgewicht von inneren Kräften. Ist das Gleichgewicht gestört, etwa durch klimatische Faktoren, Ernährungsfehler oder ähnliches, kann es laut ayurvedischer Medizin zu Krankheit und Unwohlsein kommen.
Behandlungsmethoden
Die Selbstregulierungskräfte des Körpers stehen im Mittelpunkt der Therapie. Sie beeinflussen Vorlieben oder Abneigungen " insbesondere bei der Ernährung. Deshalb wird in der ayurvedischen Medizin der richtigen Zusammenstellung der Lebensmittel heilende Kraft zugeschrieben, welche die drei Doshas ausgleichen kann. Zudem ist die innere Reinigung des Körpers wichtig in der ayurvedischen Heilkunde. Sie geschieht durch:
- Fasten
- Ganzkörpermassagen mit verschiedenen Ölen
- Wärmedampfbäder
- Einläufe
- das Auslösen von Niesen
- Aderlass
Die Pflanzenheilkunde ist ein weiterer Zweig der ayurvedischen Medizin. Therapeuten setzen etwa 5000 Pflanzen in unterschiedlichen Zubereitungsformen ein.
Anwendungsbereiche
Der traditionelle Ayurveda hat eigenständige medizinische Bereiche wie Innere Medizin, Chirurgie, Augenheilkunde, Kinderheilkunde, Hals-Nasen-Ohren-Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe. In Deutschland wird Ayurveda jedoch meistens bei stressbedingten Beschwerden und zur Vorbeugung von Befindlichkeitsstörungen eingesetzt. Anhänger der ayurvedischen Medizin setzten sie außerdem ein bei:
- Asthma
- Brandwunden
- depressiven Verstimmungen
- erhöhtem Cholesterinspiegel
- Gelenkentzündungen
- Herzrhythmusstörungen
- Lähmungen
- Migräne
- Nasennebenhöhlenentzündungen
- rheumatischen Erkrankungen
- Schlafstörungen
- stressbedingten Störungen (zum Beispiel Magenbeschwerden, Störungen der Sexualität, Herzklopfen)
- Verdauungsbeschwerden
Worauf Sie achten sollten
!list:5!
[*]Ayurvedische Heilkunst ist keine wirkliche Alternative zur Schulmedizin, wenn es um schwere oder akute Erkrankungen geht.
[*]Oft werden Mineralien zusammen mit Pflanzen zu Arzneimitteln verarbeitet. Einige der verwendeten Metalle, zum Beispiel Quecksilber, sind giftig. Deshalb sind ayurvedische Präparate im Allgemeinen nicht im Handel erhältlich.
!list:6!


