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Büros sind heute in der Regel mit künstlichen Materialien eingerichtet. Giftige Ausdünstungen aus Klebstoffen und Kunststoffen in Möbeln, an Wänden und in Bodenbelägen belasten den gesamten Organismus. Außerdem verbreiten Büromaschinen wie PCs, Drucker und Fotokopierer Giftstoffe im Raum.


Strahlung und Elektrosmog

Stromleitungen, Handys, Radios, Fernseher und andere Elektrogeräte erzeugen permanent Magnetfelder, die auch auf den menschlichen Körper wirken. Die gesundheitlichen Risiken dadurch sind noch nicht wissenschaftlich geklärt. Ein Einfluss auf das Zellwachstum und den Hormonhaushalt scheinen möglich. Folgende Maßnahmen helfen, eventuelle Risiken zu reduzieren:
  • Strahlungsarme Geräte benutzen und Büros antistatisch ausstatten (Holz statt Kunststoff, spezielle Teppichböden).

  • Abstand halten von elektrischen Geräten. Drucker, Kopierer und Faxgeräte sollten nicht direkt in Ihrer Nähe stehen, Stromkabel nicht unter Ihrem Schreibtisch verlaufen.

  • Achtung: Ringförmig liegende Leitungen verstärken die elektromagnetischen Felder.

  • Räume regelmäßig lüften, da elektrische Geräte die Staub- und Ozonbelastung erhöhen.

  • Geräte abschalten, sobald sie nicht mehr gebraucht werden.


Tabakrauch

Eine der größten Schadstoff-Quellen auch in Innenräumen ist das Rauchen. Die gesundheitsschädliche Wirkung auch für Nichtraucher ist vielfach nachgewiesen. Besonders schädigend am Passivrauchen ist der so genannte Nebenstromrauch. Er entsteht durch die niedrigen Verbrennungstemperaturen am Rande der Zigarette. Das Glimmen setzt eine noch höhere Menge an schädlichen Substanzen frei als das vollständige Verbrennen des Tabaks. Und schädliche Substanzen gibt es reichlich im Tabakrauch: etwa 2.000 chemische Verbindungen sind nachgewiesen. Als Gegenmaßnahme helfen nur rauchfreie Büros und zunächst Lüften. Doch die Gerüche sind hartnäckig und können oft nur durch tagelanges Lüften wieder aus dem Zimmer entfernt werden.


Häufige Schadstoffe

Formaldehyd
Mögliche QuellenSpanplatten und Holzwerkstoffe (kritische Jahre bis 1980), Dispersionskleber, Lacke, offene Feuerstellen, Desinfektionsmittel, Tabakrauch
Wirkung auf den MenschenReizung der Schleimhäute (Augen, Nase), Hustenreiz, Unwohlsein, Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Krebsverdacht
AbhilfeNichtraucherzonen, Hinweise auf Produktverpackungen beachten, Gegenstände und Materialien, die Schadstoffe ausgasen, entfernen



Ozon
Mögliche QuellenKopierer, Laserdrucker, UV-Lampen
Wirkung auf den MenschenSchleimhautreizungen, Beeinträchtigung der Atemfunktion, Effekte auf das Immunsystem, gentoxisch
AbhilfeKopiergeräte in eigenen Raum stellen, Ozonfilter einbauen


Pentachlorphenol (PCP), Lindan
Mögliche QuellenHolzschutzmittel, Lacke, Teppiche
Wirkung auf den MenschenKopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schädigung des Nervensystems, Atembeschwerden, Schlafstörungen, Reizungen der Haut und der Schleimhäute, Leberkrebs (PCP)
AbhilfeGegenstände und Materialien, die Schadstoffe ausgasen, entfernen
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