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Ohne flachen, straffen Bauch glauben viele Menschen, dem heutigen Schönheitsideal nicht zu entsprechen. Doch in manchen Fällen hilft auch regelmäßiger Sport nicht, das Bauchgewebe zu festigen.

So etwa nach starker Gewichtsabnahme oder nach einer Schwangeschafft, wenn die Haut überdehnt wurde. Abhilfe verspricht ein chirurgischer Eingriff, die so genannte Bauchstraffung. Mit ihrer Hilfe kann überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt und schlaff gewordenes Muskelgewebe gestrafft werden.


Was wird bei einer Bauchstraffung gemacht?

Die Straffung der Bauchdecke, auch Bauchdeckenplastik genannt, ist eine mehrstündige Operation, bei der sich der Patient in Vollnarkose befindet. Der Chirurg schneidet die Haut oberhalb der Schambehaarung ein und löst sie mitsamt der darunter liegenden Fettschicht von den Bauchmuskeln und zieht sie dann nach unten. Er entfernt die überschüssige Haut, dünnt unter Umständen das Fettgewebe aus und vernäht die Wunde. Bei dieser Prozedur wird meistens die Position des Bauchnabels verändert. Deshalb wird der Nabel durch einen weiteren Schnitt freigelegt und wieder in die ursprüngliche Höhe gerückt.

Die Bauchdeckenplastik ist ein schwerer chirurgischer Eingriff von einer bis drei Stunden Dauer. In der Regel dauert der anschließende Krankenhausaufenthalt mindestens eine Woche.


Worauf müssen Sie achten?
  • Wegen der Schwere des Eingriffs sollten Sie in den ersten sechs Wochen nach der Operation körperliche Belastungen vermeiden.

  • Ansonsten ist die Gefahr von Nachblutungen groß, da es sich um eine sehr ausgedehnte Wunde handelt.

  • Die Tage im Krankenhaus sollten Sie im Liegen verbringen und ein Strecken des Oberkörpers vermeiden.

  • Meist müssen Sie für sechs bis acht Wochen einen stützenden Bauchgurt tragen.

  • Infektionen im Wundgebiet müssen mit Antibiotika behandelt werden.

  • Bei Frauen kann zu straff gespannte Bauchhaut die Scheide hoch ziehen: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können die Folge sein.

  • Ein wenig erfahrener Chirurg kann Fettgewebe nur unregelmäßig entfernen. Dadurch erscheint der Bauch asymmetrisch. Eine weitere Bauchplastik ist dann nötig.

  • Nach der Operation bleiben Narben zurück, die durch Kleidung verdeckt oder nach frühestens einem halben Jahr durch eine weitere Behandlung korrigiert und entfernt werden können.


Wie teuer ist eine Bauchstraffung?

Eine Straffung der Bauchdecke kostet zwischen 4.500 und 6.000 Euro.
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