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Nicht alle Fettpölsterchen lassen sich durch strenge Diät oder regelmäßigen Sport reduzieren. Besonders an den Körperstellen, an denen das Unterhautfettgewebe in zwei Schichten zwischen Haut und Muskeln liegt. An die untere Lage ist nur schwer heranzukommen.

Diese so genannten Problemzonen zeigen sich bei Frauen häufig am Po, an den Oberschenkeln ("Reiterhosen"), den Knien und den Oberarmen, bei Männern vor allem an der Taille. Bei der chirurgischen Entfernung dieser Schönheitsfehler hat sich in den vergangenen Jahren das Absaugen des Körperfetts als Methode der Wahl durchgesetzt. Auch im Gesicht " etwa am Doppelkinn " kann der Chirurg Fett absaugen, muss aber über sehr viel Erfahrung verfügen. Sollte die Haut, wie es zum Beispiel oft bei älteren Patienten der Fall ist, bereits an Elastizität verloren haben, werden operative Straffungen durchgeführt.


Was wird bei einer Fettabsaugung gemacht?

Je nach Größe der abzusaugenden Fläche erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose im Krankenhaus oder unter lokaler Betäubung ambulant in einer Praxis. Der Operateur führt über zuvor mit dem Skalpell gemachte Einschnitte an Hautfalten oder leicht zu verbergenden Zonen wenige Millimeter dicke Kanülen in das Fettgewebe der Unterhaut ein. Über die Kanülen werden die Fettzellen direkt abgesaugt oder vorher mit Ultraschallstößen zerstört und dann abgesaugt. Dabei achtet der Operateur durch gleichzeitiges Abtasten der behandelten Stelle, dass die Symmetrie des Körpers bewahrt bleibt und nicht zu viel Fett abgesaugt wird. Zum Schluss streicht er das abgesaugte Gebiet mit der Hand glatt und vernäht die Einschnitte.


Worauf müssen Sie achten?
  • Bei einer Operation unter Vollnarkose, können Sie die Klinik bereits nach einem Tag verlassen.

  • Bei einem ambulanten Eingriff, sollte für den Notfall der behandelnde Arzt verfügbar sein.

  • Schwere körperliche Tätigkeiten sollten Sie für etwa zwei Monate nicht durchführen.

  • Häufig bleiben nach der Operation Unebenheiten in der Körperoberfläche zurück. Dann wurde nicht genug Fett oder unregelmäßig abgesaugt. Korrektur ist nur durch eine weitere Absaugung frühestens nach drei Monaten möglich.

  • Oft sind auch die Ergebnisse der Korrektur unbefriedigend.

  • Gefühle von Spannung oder Schmerz können noch mehrere Monate auftreten. Seltener sind Blutgerinnsel oder allergische Reaktionen.

  • Bei unsachgemäßer Anwendung besteht die Gefahr, dass Muskeln oder Nerven verletzt werden.

  • Infektionen im Wundgebiet müssen mit Antibiotika behandelt werden.

  • Die Narben der Schnittstellen können noch ein ganzes Jahr deutlich sichtbar bleiben.


Wie teuer ist eine Fettabsaugung?

Eine Fettabsaugung kostet, z. B. am Bauch, zwischen 1.500 und 2.500 Euro, kann aber im Bereich der Oberschenkel und des Gesäßes bis zu 4.000 Euro kosten.
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