Sitzheizung macht Spermien schlapp und fördert Infektionen
Düsseldorf/Gießen (mp).
Trotz Kälte sollten Männer mit Kinderwunsch derzeit auf den Komfort einer Sitzheizung im Auto verzichten. Die Wärme hat einen negativen Einfluss auf die Spermienproduktion und kann aus standhaften Männern wahre Weicheier machen. Eine Studie der Universität Gießen im Sommer 2008 zeigte, dass sich die Temperatur der Hoden männlicher Autofahrer bereits nach einer Stunde auf einem beheizten Pkw-Sitz um 0,6 Grad auf 37,3 Grad erhöht. Diese kleine Temperaturdifferenz reicht aus, um die Spermienproduktion empfindlich zu stören. Schon langes Sitzen kann einen Wärmestau im Hodenbereich verursachen und die Spermienproduktion verzögern. Dieser Effekt wird durch eine Sitzheizung noch verstärkt.
Angesichts der niedrigen Temperaturen dürften momentan viele Autofahrer in Deutschland ihre Sitzheizung einschalten. Bei Frauen hat das nicht unbedingt negative Folgen. Es gibt bisher keine Beweise dafür, dass Wärmeeinwirkung einen Einfluss auf die weiblichen Eizellen haben. Aber die Wärme schafft im Unterleib der Frau hervorragende Wachstumsbedingung für Mikroorganismen, die die Ursache für Infektionen wie einen Pilz (Soor) sind. Daher sollten auch Frauen vorsichtig im Umgang mit dem Komfortfeature sein.
Angesichts der niedrigen Temperaturen dürften momentan viele Autofahrer in Deutschland ihre Sitzheizung einschalten. Bei Frauen hat das nicht unbedingt negative Folgen. Es gibt bisher keine Beweise dafür, dass Wärmeeinwirkung einen Einfluss auf die weiblichen Eizellen haben. Aber die Wärme schafft im Unterleib der Frau hervorragende Wachstumsbedingung für Mikroorganismen, die die Ursache für Infektionen wie einen Pilz (Soor) sind. Daher sollten auch Frauen vorsichtig im Umgang mit dem Komfortfeature sein.





