Recht auf kostenlose Pflegeberatung weitgehend unbekannt
Hamburg (mp).
Eine kostenlose Beratung im Falle einer Pflegebedürftigkeit steht Betroffenen seit mehr als einem Jahr rechtlich zu. In sogenannten Pflegestützpunkten können sie sich individuell beraten lassen. Zu diesem gesetzlichen Anspruch der kostenlosen Pflegeinformation gemäß Pflegeweiterentwicklungsgesetz gehören auch Beratungsbesuche zu Hause. Allerdings wird das gesamte Beratungsangebot bislang kaum wahrgenommen, da viele Menschen davon nichts wissen.
So sind zwei Drittel der Deutschen beispielsweise nicht darüber informiert, dass sie sich jederzeit telefonisch von Experten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten lassen können. Bei den von Pflegebedürftigkeit am stärksten betroffenen älteren Menschen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) ergeben hat.
"Wir stellen doch erhebliche Wissensdefizite beim Thema Pflege fest", sagt Elisabeth Beikirch, Geschäftsführerin von Compass, der Pflegeberatung der privaten Krankenversicherung. "Es fällt den meisten Betroffenen schwer, sich im Pflegedschungel zu orientieren, zumal das Leistungsspektrum in der Sozialgesetzgebung rund um das Thema Pflege zunehmend komplexer wird und die unterschiedlichen Leistungsansprüche sowie Unterstützungsmöglichkeiten nicht immer transparent sind." Eine Erfahrung, die auch die Pflegestützpunkte der gesetzlichen Kassen machen.
In Pflegestützpunkten erhält man alle wichtigen Antragsformulare, Informationen und konkrete Hilfestellungen, wenn man pflegebedürftig ist oder pflegebedürftige Angehörige hat. Soll beispielsweise die eigene Wohnung altengerecht umgebaut werden, beraten die Pflegeberatungskräfte über mögliche Zuschüsse der Pflegekasse. Auch auf der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim hilft das Beratungspersonal. Im Pflegestützpunkt soll zudem auf Wunsch des Einzelnen das gesamte Leistungsgeschehen für Pflegebedürftige koordiniert werden. Die Adresse des nächsten wohnortnahen Beratungsstützpunktes kann beim Senioren-Informationsdienst der Kommune erfragt werden.
So sind zwei Drittel der Deutschen beispielsweise nicht darüber informiert, dass sie sich jederzeit telefonisch von Experten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten lassen können. Bei den von Pflegebedürftigkeit am stärksten betroffenen älteren Menschen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) ergeben hat.
"Wir stellen doch erhebliche Wissensdefizite beim Thema Pflege fest", sagt Elisabeth Beikirch, Geschäftsführerin von Compass, der Pflegeberatung der privaten Krankenversicherung. "Es fällt den meisten Betroffenen schwer, sich im Pflegedschungel zu orientieren, zumal das Leistungsspektrum in der Sozialgesetzgebung rund um das Thema Pflege zunehmend komplexer wird und die unterschiedlichen Leistungsansprüche sowie Unterstützungsmöglichkeiten nicht immer transparent sind." Eine Erfahrung, die auch die Pflegestützpunkte der gesetzlichen Kassen machen.
In Pflegestützpunkten erhält man alle wichtigen Antragsformulare, Informationen und konkrete Hilfestellungen, wenn man pflegebedürftig ist oder pflegebedürftige Angehörige hat. Soll beispielsweise die eigene Wohnung altengerecht umgebaut werden, beraten die Pflegeberatungskräfte über mögliche Zuschüsse der Pflegekasse. Auch auf der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim hilft das Beratungspersonal. Im Pflegestützpunkt soll zudem auf Wunsch des Einzelnen das gesamte Leistungsgeschehen für Pflegebedürftige koordiniert werden. Die Adresse des nächsten wohnortnahen Beratungsstützpunktes kann beim Senioren-Informationsdienst der Kommune erfragt werden.





