Strahlentherapie bei Tumoren an Lymphknoten schützt vor Rückfall
Berlin (mp).
Bei schwarzem Hautkrebs mit Metastasen in den Lymphknoten reduziert eine Strahlentherapie das Risiko eines erneuten Befalls. Unter Berufung auf neue Studienergebnisse australischer und niederländischer Forscher macht darauf nun die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) aufmerksam.
Für die internationale Studie wurden insgesamt 217 Patienten untersucht, bei denen der Tumor mindestens einen Lymphknoten befallen hatte. Ärzte entfernten diesen zunächst operativ. Während die eine Hälfte der Probanden nur beobachtet wurde, erhielt die andere an 20 Behandlungsterminen eine Strahlentherapie. Der Anteil jener, bei denen der Krebs innerhalb der folgenden drei Jahre erneut die Lymphknoten befiel, sank dadurch von 31 auf 19 Prozent.
In Deutschland zählt eine Strahlentherapie derzeit nicht zum Therapiestandard. Sie wird allerdings an verschiedenen Zentren angeboten. Nach Angaben der DEGRO-Präsidentin, Professor Rita Engenhart-Cabillic, dürfte die Verbreitung aufgrund der Forschungsergebnisse aber zunehmen, zumal die Strahlentherapie ambulant durchgeführt werden kann und keine Schmerzen verursache.
Für die internationale Studie wurden insgesamt 217 Patienten untersucht, bei denen der Tumor mindestens einen Lymphknoten befallen hatte. Ärzte entfernten diesen zunächst operativ. Während die eine Hälfte der Probanden nur beobachtet wurde, erhielt die andere an 20 Behandlungsterminen eine Strahlentherapie. Der Anteil jener, bei denen der Krebs innerhalb der folgenden drei Jahre erneut die Lymphknoten befiel, sank dadurch von 31 auf 19 Prozent.
In Deutschland zählt eine Strahlentherapie derzeit nicht zum Therapiestandard. Sie wird allerdings an verschiedenen Zentren angeboten. Nach Angaben der DEGRO-Präsidentin, Professor Rita Engenhart-Cabillic, dürfte die Verbreitung aufgrund der Forschungsergebnisse aber zunehmen, zumal die Strahlentherapie ambulant durchgeführt werden kann und keine Schmerzen verursache.





