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Frauen über 40 gehen zu leichtsinnig mit Verhütung um

London/England (mp). Ältere Frauen gehen zu leichtsinnig mit der Empfängnisverhütung um, weil sie glauben, dass sie ab einem bestimmten Alter nicht mehr schwanger werden können. Das behaupten nun englische Experten der Family Planning Association (FPA), eine Gesundheitsorganisation für sexuelle Angelegenheiten. Die FPA glaubt, dass die Botschaft der Unfruchtbarkeit im Alter "zu weit" geht. Denn obwohl die Fruchtbarkeit immer weiter abnimmt, können Frauen in ihren Dreißigern, Vierzigern und sogar Fünfzigern noch schwanger werden.

Mit den ungewollten Schwangerschaften steigt auch die Abtreibungsrate: Die Abtreibungsrate von Frauen zwischen 40 Jahren und 44 Jahren entspricht laut "BBC" in England und Wales denen der unter 16-Jährigen. Im Jahr 2008 lag die Abtreibungsrate bei beiden Altersgruppen bei vier von 1 000 Frauen. Ältere Frauen entscheiden sich vor allem wegen Missbildungen der Babys für eine Abtreibung. Doch einige ältere Frauen lassen ihre Babys abtreiben, weil sie fälschlicherweise angenommen hatten, aufgrund ihres Alters nicht mehr schwanger werden zu können.

Daher mahnt die FPA Frauen im Alter von 35 Jahren und älter, "wachsam" zu bleiben und bis nach der Menopause zu verhüten, um nicht das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft einzugehen. Die Geburtenrate von Frauen im Alter von 40 Jahren und älter hat sich seit dem Jahr 1988 mehr als verdoppelt: von 5,1 Geburten auf 12,6 Geburten pro 1 000 Frauen. Es gab mehr als 26 000 Lebendgeburten von Frauen dieser Altersgruppe im Jahr 2008, wie eine Statistik des Office for National Statistics zeigt. Frauen sollten sich darüber im Klaren sein, dass bereits eine Nacht mit ungeschütztem Sex genügt, um ungewollt schwanger zu werden.

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mp London/England - Ältere Frauen gehen zu leichtsinnig mit der Empfängnisverhütung um, weil sie glauben, dass sie ab einem bestimmten Alter nicht mehr schwanger werden können. Das behaupten nun englische Experten der Family Planning Association.
© jutta wieland, Pixelio.de
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