Kernbereich des Gehirns für Verlustangst verantwortlich
Pasadena/USA (mp).
Für die Angst vor einem finanziellen Verlust ist ein Kernbereich des Gehirns verantwortlich. Die sogenannte Amygdala, das mandelkernförmige Pärchen nahezu in der Mitte des Gehirns, macht Menschen vorsichtiger und erhöht die Furcht, Geld zu verlieren. Zu diesem Ergebnis kommen nun Forscher des kalifornischen "Institute of Technology".
Bei seinen Entscheidungen berücksichtigt der Mensch meist die Konsequenzen. Wer beispielsweise in einer Quizshow bei 500 000 Euro steht, überlegt sich genau, ob er zockt und die nächste Frage auch noch beantworten wird. Wenn der potenzielle Verlust höher ist als der eigentliche Gewinn, werden die meisten Personen zögern und sich mit dem gewonnenen Geld zufriedengeben. Verantwortlich dafür ist nach den Studienergebnissen die Amygdala.
In ihrer Studie haben die Wissenschaftler zwei Frauen mit einer beschädigten Amygdala und sechs völlig gesunde Personen an Glücksspielen teilnehmen lassen. Die gesunden Probanden riskierten ihr gewonnenes Geld nur, wenn der Gewinn den möglichen Verlust um das 1,5- bis 2-fache überstieg. Die Teilnehmerrinnen mit Amygdala-Schädigung zeigten dagegen nahezu keine Verlustängste und setzten Geld auch dann, wenn der potenzielle Verlust größer war als der mögliche Gewinn.
Die Angst vor einem (finanziellen) Verlust bezeichnen die Forscher laut "BBC" als "grundlegenden evolutionären Verteidigungsmechanismus". In vielen Lebenssituationen und -bereichen zeigt sich diese Abneigung. Doch mit einer beschädigten Amydala verschwindet sie, was zu äußerst risikoreichen Verhalten führen kann.
Bei seinen Entscheidungen berücksichtigt der Mensch meist die Konsequenzen. Wer beispielsweise in einer Quizshow bei 500 000 Euro steht, überlegt sich genau, ob er zockt und die nächste Frage auch noch beantworten wird. Wenn der potenzielle Verlust höher ist als der eigentliche Gewinn, werden die meisten Personen zögern und sich mit dem gewonnenen Geld zufriedengeben. Verantwortlich dafür ist nach den Studienergebnissen die Amygdala.
In ihrer Studie haben die Wissenschaftler zwei Frauen mit einer beschädigten Amygdala und sechs völlig gesunde Personen an Glücksspielen teilnehmen lassen. Die gesunden Probanden riskierten ihr gewonnenes Geld nur, wenn der Gewinn den möglichen Verlust um das 1,5- bis 2-fache überstieg. Die Teilnehmerrinnen mit Amygdala-Schädigung zeigten dagegen nahezu keine Verlustängste und setzten Geld auch dann, wenn der potenzielle Verlust größer war als der mögliche Gewinn.
Die Angst vor einem (finanziellen) Verlust bezeichnen die Forscher laut "BBC" als "grundlegenden evolutionären Verteidigungsmechanismus". In vielen Lebenssituationen und -bereichen zeigt sich diese Abneigung. Doch mit einer beschädigten Amydala verschwindet sie, was zu äußerst risikoreichen Verhalten führen kann.





