Neurodermitis und psychische Auffälligkeiten begünstigen einander
Düsseldorf (mp).
Eine in früher Kindheit erlebte Neurodermitis kann anscheinend die psychische Verfassung im späteren Leben beeinflussen. Litten Kinder in ihren ersten beiden Lebensjahren an der Hautkrankheit, zeigten sie im Alter von zehn Jahren im Vergleich zu Gleichaltrigen ohne Erfahrungen mit der Erkrankung häufiger psychische Auffälligkeiten. Das geht aus einer Untersuchung der Universitätsklinik Dresden und des Helmholtz Zentrums München von 5 991 Kindern hervor, die zwischen 1995 und 1998 geboren wurden.
Nach dem Bericht der Forscher im Fachmagazin "Journals of Allergy and Clinical Immunology" deutet das Ergebnis darauf hin, dass ein unausgeglichener psychischer Zustand der Kinder Neurodermitis begünstigt und die kranke Haut wiederum emotionale Probleme fördert. Bestand bei den untersuchten Kindern die Hauterkrankung auch noch über das zweite Lebensjahr hinaus, waren häufiger psychische Auffälligkeiten zu beobachten als bei Kindern, die nur im Säuglingsalter unter Neurodermitis litten. Die Wissenschaftler empfehlen daher Ärzten, bei Neurodermitis in der Krankheitsgeschichte eines Patienten verstärkt auf die psychische Gesundheit zu achten.
Nach dem Bericht der Forscher im Fachmagazin "Journals of Allergy and Clinical Immunology" deutet das Ergebnis darauf hin, dass ein unausgeglichener psychischer Zustand der Kinder Neurodermitis begünstigt und die kranke Haut wiederum emotionale Probleme fördert. Bestand bei den untersuchten Kindern die Hauterkrankung auch noch über das zweite Lebensjahr hinaus, waren häufiger psychische Auffälligkeiten zu beobachten als bei Kindern, die nur im Säuglingsalter unter Neurodermitis litten. Die Wissenschaftler empfehlen daher Ärzten, bei Neurodermitis in der Krankheitsgeschichte eines Patienten verstärkt auf die psychische Gesundheit zu achten.





