Studie: Zen-Meditation kann Schmerzen lindern
Düsseldorf (mp).
Durch Zen-Meditation lässt sich das Gehirn so beeinflussen, dass Schmerzen weniger intensiv empfunden werden. Ermöglicht wird dies offenbar durch eine Verdickung der Grauen Hirnsubstanz, wie nun kanadische Forscher berichten. "Wir haben einen Zusammenhang zwischen der Dicke mancher Gehirnbereiche und der Schmerzempfindlichkeit gefunden, die unsere früheren Studien dazu, wie Zen-Meditation das Schmerzempfinden reguliert, belegen", erklärt Joshua A. Grant von der Université de Montréal. Zu den Ergebnissen sind die Experten gekommen, indem sie die Schmerzreaktionen von Menschen, die in der Meditation geübt sind, und von Probanden, die nicht meditieren, miteinander verglichen haben. Zusätzlich haben sie mit einem bildgebenden Verfahren die Gehirne der Versuchsteilnehmer untersucht.
Bei der im fernen Osten bereits seit Jahrhunderten praktizierten Zen-Meditation konzentrieren sich die Ausübenden entweder auf das Nichts oder auf das eigene allerinnerste Wesen. Gegen Gedanken wird nicht angekämpft, sie sollten aber auch nicht weiterverfolgt werden, sondern einfach "vorbeiziehen" und den Meditierenden unbeeindruckt lassen. Die richtige Atmung und eine entspannte Körperhaltung mit aufgerichtetem Oberkörper im Sitzen spielen bei dieser Meditation ebenfalls eine Rolle.
Bei der im fernen Osten bereits seit Jahrhunderten praktizierten Zen-Meditation konzentrieren sich die Ausübenden entweder auf das Nichts oder auf das eigene allerinnerste Wesen. Gegen Gedanken wird nicht angekämpft, sie sollten aber auch nicht weiterverfolgt werden, sondern einfach "vorbeiziehen" und den Meditierenden unbeeindruckt lassen. Die richtige Atmung und eine entspannte Körperhaltung mit aufgerichtetem Oberkörper im Sitzen spielen bei dieser Meditation ebenfalls eine Rolle.





