Weniger Herztransplantationen in Deutschland
Berlin (mp).
Fast 120 000 Herzoperationen sind im Jahr 2009 in Deutschland durchgeführt worden. Die Zahl der Herztransplantationen ist dagegen auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen: Nur 347 Herzen sind im vergangenen Jahr laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) hierzulande verpflanzt worden. Grund für den Rückgang sei jedoch nicht der geringe Bedarf, sondern die mangelnde Bereitschaft zur Organspende, betonte DGTHG-Präsident Friedhelm Beyersdorf bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen.
Derzeit warten in Deutschland etwa 950 Menschen auf eine Herztransplantation. Viele dieser Patienten sind so geschwächt, dass sie das Krankenbett nicht verlassen können und täglich mit dem Tod ringen. "Die zurückgehende Bereitschaft der Deutschen, ihre Organe im Todesfall zu spenden, um anderen Menschen ein Weiterleben zu ermöglichen, darf nicht weiter hingenommen werden. Hier ist die gesamte Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen", erklärt Beyersdorf. Zusätzlich müsse die Zahl der Transplantations-Koordinatoren in den Krankenhäusern gesteigert werden, mahnt der Experte.
Derzeit warten in Deutschland etwa 950 Menschen auf eine Herztransplantation. Viele dieser Patienten sind so geschwächt, dass sie das Krankenbett nicht verlassen können und täglich mit dem Tod ringen. "Die zurückgehende Bereitschaft der Deutschen, ihre Organe im Todesfall zu spenden, um anderen Menschen ein Weiterleben zu ermöglichen, darf nicht weiter hingenommen werden. Hier ist die gesamte Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen", erklärt Beyersdorf. Zusätzlich müsse die Zahl der Transplantations-Koordinatoren in den Krankenhäusern gesteigert werden, mahnt der Experte.





