Forscher reduzieren Giftigkeit von Silber-Nanopartikeln
Düsseldorf (mp).
Mit einem Trick können Silber-Nanopartikel so hergestellt werden, dass sie weniger giftig sind und von einem Trägermaterial fixiert werden. Gelungen ist dies nun finnischen Forschern. An der Universität von Helsinki haben Wissenschaftler Silber-Nanopartikel in ein Polymer eingebettet, das eine gummiähnliche Beschaffenheit hat. In Zukunft könnte es deshalb möglich sein, eine Schicht dieser Polymer-Silber-Nanopartikelmischung zum Beispiel auf Textilien oder anderen Oberflächen aufzubringen. Das Silber ist in dem Polymer "gefangen" und soll nicht in den Körper des Menschen eindringen können, aber dennoch seine antimikrobielle Wirkung am gewünschten Ort entfalten.
Nanopartikel werden seit geraumer Zeit einerseits als Hoffnungsträger in der Industrie und Medizin angesehen, andererseits können sie zur Gefahr für Menschen werden. Viele Stoffe, die normalerweise wenig oder gar nicht giftig sind, können als Nanopartikel eine erheblich höhere Toxizität aufweisen. Aufgrund der kleinen Abmessungen treten manche Partikel mit Zellen oder Stoffen im Körper in eine Wechselwirkung und lösen dabei unerwünschte Wirkungen aus. Dies gilt wahrscheinlich auch für Silber-Nanopartikel, genaue Forschungsergebnisse existieren hierzu bislang kaum. Deshalb haben etliche Experten aus Sicherheitsgründen Vorbehalte gegen die Verwendung der winzigen Metallteilchen zu medizinischen Zwecken.
Nanopartikel werden seit geraumer Zeit einerseits als Hoffnungsträger in der Industrie und Medizin angesehen, andererseits können sie zur Gefahr für Menschen werden. Viele Stoffe, die normalerweise wenig oder gar nicht giftig sind, können als Nanopartikel eine erheblich höhere Toxizität aufweisen. Aufgrund der kleinen Abmessungen treten manche Partikel mit Zellen oder Stoffen im Körper in eine Wechselwirkung und lösen dabei unerwünschte Wirkungen aus. Dies gilt wahrscheinlich auch für Silber-Nanopartikel, genaue Forschungsergebnisse existieren hierzu bislang kaum. Deshalb haben etliche Experten aus Sicherheitsgründen Vorbehalte gegen die Verwendung der winzigen Metallteilchen zu medizinischen Zwecken.





