Ihre Suche

Schule darf Kinder ohne Masernimpfung vom Unterricht ausschließen

Köln (mp). Schüler ohne Masernimpfung können vom Unterricht ausgeschlossen werden. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden. In dem verhandelten Fall hatte sich ein Vater gegen den Schulausschluss seiner nicht geimpften Kinder gewehrt. Denn als mehrere ihrer Mitschüler an einer Waldorfschule in Berlin die Masern bekamen, schloss das Gesundheitsamt alle Kinder ohne Impfschutz vom Schulunterricht aus.

Das Gericht gab laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte der Behörde Recht. Zur Begründung hieß es, dass die Kinder bei einer Erkrankung die Mitschüler anstecken könnten, bevor sie selbst erkennbare Symptome zeigen. Das Interesse am Schulbesuch müsse angesichts der Ansteckungsgefahr der manchmal sogar tödlich verlaufenden Krankheit zurücktreten. Gegen den Beschluss ist Beschwerde an das Oberverwaltungsgericht zulässig (Az: VG 3 L 35.10).

Themenverwandte Meldungen

Immer mehr Kinder sind von Lebensmittelallergien betroffen. Generell reagieren Frauen häufiger allergisch auf Nahrung als Männer - warum ist bislang noch nicht ganz klar.
Wenn Kinder sich selbst Verletzungen zufügen und starken Gefühlsschwankungen unterliegen, leiden sie eventuell an dem Borderline-Syndrom. Davon sind etwa sechs Prozent der Jugendlichen in Deutschland betroffen.
Eine neue Studie zeigt, dass die Zahl der Alkohol trinkenden Jugendlichen abnimmt und regelmäßige Raucher unter den Jugendlichen weniger werden .
Anzeige
Newsfeed zu Ihrer Google-Startseite hinzufügen RSS-Feed Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
mp Köln - Als mehrere der Mitschüler an einer Waldorfschule in Berlin die Masern bekamen, schloss das Gesundheitsamt alle nicht geimpften Kinder vom Schulunterricht aus.
© Manfred Jahreis, Pixelio.de
Anzeige
Anzeige
Anzeige