Laktoseintoleranz: Verzicht auf Milchprodukte oft unnötig
Bethesda/USA (mp).
Trotz einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) muss offenbar nicht in jedem Fall vollständig auf den Verzehr von Milchprodukten verzichtet werden. Häufig soll es reichen, die Dosis zu reduzieren, sind US-Experten überzeugt. In einer Analyse diverser Studien sind die Wissenschaftler von den National Institutes of Health (NIH) zu dem Schluss gekommen, dass viele Menschen mit einer Laktoseintoleranz bis zu zwölf Gramm Milchzucker täglich problemlos oder mit nur geringen Beschwerden vertragen. Deshalb sollten geringe Mengen Milchprodukte laut den Forschern auf dem Speiseplan stehen. Denn fehlen diese Nahrungsmittel dauerhaft im Ernährungsplan, kann es zu einer Unterversorgung mit verschiedenen Nährstoffen wie Calcium und Vitamin D kommen. Langfristig kann dies zu weitere Erkrankungen führen, darunter Knochenwachstumsprobleme.
Eine Laktoseintoleranz tritt auf, wenn im Körper zu wenig oder keine Laktase produziert wird. Dies ist ein Verdauungsenzym, das für die Verwertung des mit der Nahrung aufgenommenen Milchzuckers nötig ist. Symptome einer Laktoseunverträglichkeit sind unter anderem Blähungen und Durchfälle, aber auch Müdigkeit, Schlafstörungen und Hautprobleme können auftreten.
Eine Laktoseintoleranz tritt auf, wenn im Körper zu wenig oder keine Laktase produziert wird. Dies ist ein Verdauungsenzym, das für die Verwertung des mit der Nahrung aufgenommenen Milchzuckers nötig ist. Symptome einer Laktoseunverträglichkeit sind unter anderem Blähungen und Durchfälle, aber auch Müdigkeit, Schlafstörungen und Hautprobleme können auftreten.





