Lage im Bett lässt auf beginnende Demenz schließen
Leipzig (mp).
Schiefes Liegen im Bett kann offenbar auf eine beginnende Demenz hindeuten. Experten von der Universität Leipzig vermuten, die Schräglage könnte mit einer Störung der räumlichen Orientierung zurückzuführen sein. In einer Studie hat das Team um Professor Joseph Claßen Patienten darum gebeten, sich aus dem Sitzen heraus ins Bett zu legen. Mit einer Überkopfkamera ist dabei die Position der Probanden bestimmt worden. Darüber hinaus haben sich die Versuchsteilnehmer einer Reihe von Tests unterzogen, die Rückschlüsse auf die "geistige Fitness" erlaubt haben. Hierbei hat sich ein Zusammenhang offenbart: Je schiefer sich ein Mensch in sein Bett legt, desto stärker sind seine geistigen Fähigkeiten beeinträchtigt.
Für Ärzte könnte dies in Zukunft im Rahmen von Hausbesuchen eine Möglichkeit zur Früherkennung von beginnenden Demenzerkrankungen bieten. Laut den Wissenschaftlern sind Abweichungen von der Längsachse des Bettes um sieben Grad mit dem bloßen Auge problemlos als deutlich schief zu erkennen. Somit soll eine Einschätzung von Schräglagen leicht möglich sein.
Für Ärzte könnte dies in Zukunft im Rahmen von Hausbesuchen eine Möglichkeit zur Früherkennung von beginnenden Demenzerkrankungen bieten. Laut den Wissenschaftlern sind Abweichungen von der Längsachse des Bettes um sieben Grad mit dem bloßen Auge problemlos als deutlich schief zu erkennen. Somit soll eine Einschätzung von Schräglagen leicht möglich sein.





