Weltnierentag: Auf den Blutzucker achten
Düsseldorf (mp).
Zu einem Blutzuckertest ruft jetzt die Deutsche Nierenstiftung sowie die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie anlässlich des Weltnierentags (11. März) auf. Jedes Jahr seit 2006 wird mit einer Kampagne an diesem Tag weltweit auf die Wichtigkeit der Nierengesundheit aufmerksam gemacht.
Denn viele Menschen wissen nur wenig über das Doppelorgan. So ist etwa wenigen bekannt, dass chronisches Nierenversagen meist die Folge von Bluthochdruck (Hypertonie) oder Diabetes ist. Doch nicht nur von diesen Krankheiten Betroffene sollten auf ihre Nierenfunktion achten, sondern auch gesunde Menschen. Die Niere ist ein "leises" Organ und eine verschlechterte Organfunktion geht nicht gleich mit Schmerzen oder anderen auffälligen Symptomen einher.Mit einem einfachen Test können Funktionsstörungen der Nieren rechtzeitig erkannt und behandeln werden. Der Mikroalbuminurie-Test gehört seit April 2009 zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Dabei wird der Eiweißgehalt im Urin bestimmt. Er gibt Aufschluss über die Nierenfunktion und erkennt Einschränkungen der Organfunktion, bevor Symptome auftreten. Die Gesellschaft für Nephrologie empfiehlt Patienten über 35 Jahre diesen Test alle zwei Jahre durchführen zu lassen. Risikopatienten wie Diabetiker, Hypertoniker und auch ältere Menschen sollten ihn mindestsens jährlich absolvieren.
Um gesunde Nieren zu "pflegen" und sie funktionstüchtig zu erhalten, damit sich keine Nierensteine bilden, sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr die besten Voraussetzungen. Dafür sind über den Tag verteilt mindestens 1,5 bis zwei Liter Wasser, Saftschorlen oder Kräutertees zu trinken. Bei höheren Temperaturen oder körperlicher Anstrengung ist die Menge entsprechend zu erhöhen. Bei der Ernährung ist darauf zu achten, dass sie nicht zu viel tierisches Eiweiß, sondern stattdessen mehr pflanzliche Anteile mit essenziellen Aminosäuren beinhaltet. Auf Alkohol und Schokolade sollte weitgehend verzichtet werden. Gut für die Nieren ist zudem viel Bewegung. Zu wenig davon sowie eine zu starke Gewichtsabnahme belasten das blutreinigende Doppelorgan und fördern die Bildung von Nierensteinen. Gleiches gilt für bestimmte Medikamente wie schmerzstillende Mittel, Blutgerinnungshemmer sowie Arzneimittel zur Entwässerung und zur Unterdrückung des Immunsystems. Wer entsprechende Medikamente über einen längeren Zeitraum oder vermehrt einnimmt, sollte umso mehr auf die Nierengesundheit achten.
Denn viele Menschen wissen nur wenig über das Doppelorgan. So ist etwa wenigen bekannt, dass chronisches Nierenversagen meist die Folge von Bluthochdruck (Hypertonie) oder Diabetes ist. Doch nicht nur von diesen Krankheiten Betroffene sollten auf ihre Nierenfunktion achten, sondern auch gesunde Menschen. Die Niere ist ein "leises" Organ und eine verschlechterte Organfunktion geht nicht gleich mit Schmerzen oder anderen auffälligen Symptomen einher.Mit einem einfachen Test können Funktionsstörungen der Nieren rechtzeitig erkannt und behandeln werden. Der Mikroalbuminurie-Test gehört seit April 2009 zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Dabei wird der Eiweißgehalt im Urin bestimmt. Er gibt Aufschluss über die Nierenfunktion und erkennt Einschränkungen der Organfunktion, bevor Symptome auftreten. Die Gesellschaft für Nephrologie empfiehlt Patienten über 35 Jahre diesen Test alle zwei Jahre durchführen zu lassen. Risikopatienten wie Diabetiker, Hypertoniker und auch ältere Menschen sollten ihn mindestsens jährlich absolvieren.
Um gesunde Nieren zu "pflegen" und sie funktionstüchtig zu erhalten, damit sich keine Nierensteine bilden, sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr die besten Voraussetzungen. Dafür sind über den Tag verteilt mindestens 1,5 bis zwei Liter Wasser, Saftschorlen oder Kräutertees zu trinken. Bei höheren Temperaturen oder körperlicher Anstrengung ist die Menge entsprechend zu erhöhen. Bei der Ernährung ist darauf zu achten, dass sie nicht zu viel tierisches Eiweiß, sondern stattdessen mehr pflanzliche Anteile mit essenziellen Aminosäuren beinhaltet. Auf Alkohol und Schokolade sollte weitgehend verzichtet werden. Gut für die Nieren ist zudem viel Bewegung. Zu wenig davon sowie eine zu starke Gewichtsabnahme belasten das blutreinigende Doppelorgan und fördern die Bildung von Nierensteinen. Gleiches gilt für bestimmte Medikamente wie schmerzstillende Mittel, Blutgerinnungshemmer sowie Arzneimittel zur Entwässerung und zur Unterdrückung des Immunsystems. Wer entsprechende Medikamente über einen längeren Zeitraum oder vermehrt einnimmt, sollte umso mehr auf die Nierengesundheit achten.





