Ingwer: Mehr als ein Gewürz
Düsseldorf (mp).
Ingwer ist als Gewürz in der Küche beliebt und darüber hinaus ein Mittel gegen viele Beschwerden. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Ingwer unter anderem bei Muskelbeschwerden, Verdauungsproblemen, Appetitlosigkeit und Reiseübelkeit eingesetzt.
So soll heißer Ingwertee das Immunsystem anregen und einer Erkältung vorbeugen. Für die Zubereitung muss lediglich ein daumengroßes Stück der Knolle geschält und in dünne Scheiben geschnitten werden, die dann mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen werden. Als Mittel gegen Brechreiz kann ein halbes Gramm des im Handel erhältlichen Ingwerpulvers mit etwas Flüssigkeit verrührt und getrunken werden. Bei Bedarf kann diese Dosis alle vier Stunden wiederholt werden.
Zudem kann Ingwer auch ohne Beschwerden als Appetitanreger und zur allgemeinen Unterstützung der Verdauung konsumiert werden. In der ayurvedischen Medizin wird er gegen Migräne eingesetzt. Vermutlich, jedoch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, wirkt das Rhizom-Gewächs bei Magengeschwüren und rheumatischen Gelenkbeschwerden. Der medizinisch wirksame Bestandteil der Gewürzpflanze aus tropischen und subtropischen Ländern ist das zähflüssige Balsam Oleoresin, bestehend aus ätherischen Ölen und Scharfstoffen. Die bakterien- und pilztötenden Inhaltstoffe regen die Speichel-, Magen- und Gallensaftbildung an.
Ingwer kann roh, in Form von Tee, als Tinktur oder Pulver eingenommen werden. Er ist aber auch als Arzneipräparat erhältlich. Täglich sollten jedoch nicht mehr als rund drei Gramm konsumiert werden. Für Kinder unter sechs Jahren ist Ingwerwurzelstock allerdings nicht geeignet. Menschen mit Gallensteinen sollten Ingwer nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen. Gleiches gilt bei Schwangerschaftserbrechen. Über längere Zeit oder in hoher Dosis eingenommen kann Ingwer Einfluss auf die Blutgerinnung und den Blutdruck haben und außerdem den Blutzuckergehalt senken. Vor der Anwendung der Gewürzpflanze ist daher auch für Menschen mit Bluthochdruck und Diabetiker, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, ein Gespräch mit dem Arzt Pflicht. Vor Operationen sind Ingwerpräparate stets abzusetzen.
Ingwer wird überwiegend in Indien und China angebaut. Als Speicherorgan bildet die Pflanze unter der Erde Knollen. Sie sehen zwar aus wie Wurzeln, sind aber verdickte Sprossen und werden in verschiedenen Reifestadien geerntet: Je länger die "Wurzel" in der Erde bleibt, desto dicker und schärfer wird sie. Beim Einkauf von frischem Ingwer sollte auf eine feste, glatte und leicht glänzende Haut geachtet werden. Im Gemüsefach hält sich Ingwer ungeschält und in Küchenpapier gewickelt zwei bis drei Wochen.
So soll heißer Ingwertee das Immunsystem anregen und einer Erkältung vorbeugen. Für die Zubereitung muss lediglich ein daumengroßes Stück der Knolle geschält und in dünne Scheiben geschnitten werden, die dann mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen werden. Als Mittel gegen Brechreiz kann ein halbes Gramm des im Handel erhältlichen Ingwerpulvers mit etwas Flüssigkeit verrührt und getrunken werden. Bei Bedarf kann diese Dosis alle vier Stunden wiederholt werden.
Zudem kann Ingwer auch ohne Beschwerden als Appetitanreger und zur allgemeinen Unterstützung der Verdauung konsumiert werden. In der ayurvedischen Medizin wird er gegen Migräne eingesetzt. Vermutlich, jedoch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, wirkt das Rhizom-Gewächs bei Magengeschwüren und rheumatischen Gelenkbeschwerden. Der medizinisch wirksame Bestandteil der Gewürzpflanze aus tropischen und subtropischen Ländern ist das zähflüssige Balsam Oleoresin, bestehend aus ätherischen Ölen und Scharfstoffen. Die bakterien- und pilztötenden Inhaltstoffe regen die Speichel-, Magen- und Gallensaftbildung an.
Ingwer kann roh, in Form von Tee, als Tinktur oder Pulver eingenommen werden. Er ist aber auch als Arzneipräparat erhältlich. Täglich sollten jedoch nicht mehr als rund drei Gramm konsumiert werden. Für Kinder unter sechs Jahren ist Ingwerwurzelstock allerdings nicht geeignet. Menschen mit Gallensteinen sollten Ingwer nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen. Gleiches gilt bei Schwangerschaftserbrechen. Über längere Zeit oder in hoher Dosis eingenommen kann Ingwer Einfluss auf die Blutgerinnung und den Blutdruck haben und außerdem den Blutzuckergehalt senken. Vor der Anwendung der Gewürzpflanze ist daher auch für Menschen mit Bluthochdruck und Diabetiker, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, ein Gespräch mit dem Arzt Pflicht. Vor Operationen sind Ingwerpräparate stets abzusetzen.
Ingwer wird überwiegend in Indien und China angebaut. Als Speicherorgan bildet die Pflanze unter der Erde Knollen. Sie sehen zwar aus wie Wurzeln, sind aber verdickte Sprossen und werden in verschiedenen Reifestadien geerntet: Je länger die "Wurzel" in der Erde bleibt, desto dicker und schärfer wird sie. Beim Einkauf von frischem Ingwer sollte auf eine feste, glatte und leicht glänzende Haut geachtet werden. Im Gemüsefach hält sich Ingwer ungeschält und in Küchenpapier gewickelt zwei bis drei Wochen.





