Ostereier: Selbst färben oder gefärbte Eier kaufen?
Berlin (mp).
Traditionell gibt es zu Ostern bunte Eier. Doch wenn es um die farbigen Hühnereier geht, stellt sich vielen die Frage: Selbst färben oder gefärbte Ovale einkaufen? Nicht für jeden sind die bunten Eier aus dem Kühlregal empfehlenswert. Die gängigen Eierfarben sind Lebensmittelfarben, die auch als Zusatzstoffe zugelassen sind. "Viele dieser Stoffe gehören zur Gruppe der Azofarbstoffe, die bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen auslösen können", erklärt Laura Gross vom Bundesverband Verbraucher-Initiative.
Hautrötungen, Juckreiz und in schlimmen Fällen auch Asthmaanfälle können die Folge sein. Der Grund ist, dass beim Färben Stoffe wie Tartrazin (E 102) oder Azorubin (E 122) durch winzige Risse in die Eier gelangen und ungewollt mitgegessen werden. Um dies zu vermeiden, lassen sich Eier mit natürlichen Produkten selbst färben.
Hierfür wird ein kräftiger Sud aus Wasser und der farbgebenden Substanz gekocht, in der die Eier fünf bis 30 Minuten ziehen müssen. Dafür lässt sich eine Reihe von Wurzeln, Gewürzen, Tee-, Obst- und Gemüsesorten verwenden. Braune Töne werden mit Zwiebel- oder Walnussschalen oder schwarzem Tee erzielt. Eine orange Färbung gibt der Rooibostee (Rotbuschtee). Grüne Tönungen lassen sich mit Spinat, Matetee und Brennesseln sowie Petersilie erreichen. Kamille, Kümmel und Safran wird für gelbe Eier verwendet und rote Schattierungen ergeben Rote Bete, Holundersaft und Rotkohl. Ein Schuss Essig ins Wasser verstärkt den Farbton ins Lilafarbene. Auch getrocknete Heidelbeeren geben eine rote Farbe. Nachdem die Eier getrocknet sind, werden sie mit Öl oder einer Speckschwarte eingerieben, um einen schönen Glanz zu erhalten.
Hautrötungen, Juckreiz und in schlimmen Fällen auch Asthmaanfälle können die Folge sein. Der Grund ist, dass beim Färben Stoffe wie Tartrazin (E 102) oder Azorubin (E 122) durch winzige Risse in die Eier gelangen und ungewollt mitgegessen werden. Um dies zu vermeiden, lassen sich Eier mit natürlichen Produkten selbst färben.
Hierfür wird ein kräftiger Sud aus Wasser und der farbgebenden Substanz gekocht, in der die Eier fünf bis 30 Minuten ziehen müssen. Dafür lässt sich eine Reihe von Wurzeln, Gewürzen, Tee-, Obst- und Gemüsesorten verwenden. Braune Töne werden mit Zwiebel- oder Walnussschalen oder schwarzem Tee erzielt. Eine orange Färbung gibt der Rooibostee (Rotbuschtee). Grüne Tönungen lassen sich mit Spinat, Matetee und Brennesseln sowie Petersilie erreichen. Kamille, Kümmel und Safran wird für gelbe Eier verwendet und rote Schattierungen ergeben Rote Bete, Holundersaft und Rotkohl. Ein Schuss Essig ins Wasser verstärkt den Farbton ins Lilafarbene. Auch getrocknete Heidelbeeren geben eine rote Farbe. Nachdem die Eier getrocknet sind, werden sie mit Öl oder einer Speckschwarte eingerieben, um einen schönen Glanz zu erhalten.





