Heilen kleine Wunden ohne Pflaster schneller?
Düsseldorf (mp).
Kleine Wunden heilen ohne Pflaster schneller, meinen viele Menschen. Doch stimmt das tatsächlich? Werden kleine Blessuren nicht mit einem Pflaster bedeckt, bilden sich meist rasch harte und trockene Krusten. Diese stehen in vielen Fällen unter Spannung und reißen leicht auf, was die Heilung verlangsamen kann - das Gegenteil der weit verbreiteten Annahme ist dann der Fall.
Zudem stellen Verletzungen Eintrittsöffnungen in den Körper für Krankheitserreger dar. Deshalb ist es sinnvoll, Wunden vor Verunreinigungen zu bewahren. Dies lässt sich bei kleineren Verletzungen beispielsweise mit einem Pflaster oder einer Wundauflage gewährleisten. Außerdem schützen diese die sich auf der Verletzung bildende, anfangs noch empfindliche Schorfschicht. Unter dieser Kruste laufen die eigentlichen Heilungsprozesse ab, die in aller Regel umso besser funktionieren, je weniger die Wunde von außen erneut gereizt wird. Darüber hinaus befindet sich unter dem Schorf meist Wundsekret, das aufgrund seiner Inhaltsstoffe wie Enzyme und Hormone für die Regeneration der verletzten Haut wichtig ist.
Seit einigen Jahren setzen sich in der Wundbehandlung Auflagen für die sogenannte feuchte Wundheilung durch. Hierbei handelt es sich um spezielle Bedeckungen, die die Verletzungen feuchter halten als gängige Pflaster. Die feuchte Wundheilung soll der Narbenbildung entgegenwirken können.
Zudem stellen Verletzungen Eintrittsöffnungen in den Körper für Krankheitserreger dar. Deshalb ist es sinnvoll, Wunden vor Verunreinigungen zu bewahren. Dies lässt sich bei kleineren Verletzungen beispielsweise mit einem Pflaster oder einer Wundauflage gewährleisten. Außerdem schützen diese die sich auf der Verletzung bildende, anfangs noch empfindliche Schorfschicht. Unter dieser Kruste laufen die eigentlichen Heilungsprozesse ab, die in aller Regel umso besser funktionieren, je weniger die Wunde von außen erneut gereizt wird. Darüber hinaus befindet sich unter dem Schorf meist Wundsekret, das aufgrund seiner Inhaltsstoffe wie Enzyme und Hormone für die Regeneration der verletzten Haut wichtig ist.
Seit einigen Jahren setzen sich in der Wundbehandlung Auflagen für die sogenannte feuchte Wundheilung durch. Hierbei handelt es sich um spezielle Bedeckungen, die die Verletzungen feuchter halten als gängige Pflaster. Die feuchte Wundheilung soll der Narbenbildung entgegenwirken können.





