Rauchen: Werbung steigert Sucht bei Jugendlichen
Hamburg (mp).
Das Bedürfnis zu rauchen wird bei Jugendlichen durch Zigarettenwerbung gesteigert. Je mehr Werbung für Rauchwaren sie sehen, desto stärker ist ihr Rauchbedürfnis. Das ergab eine Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel und der DAK. Dabei wurde bei rund 3 400 Schülern im Alter von zehn bis 17 Jahren untersucht, wie gut sie Werbung von Zigarettenmarken, Süßigkeiten und Mobilfunkanbietern kennen und wie stark sie zum Rauchen neigen.
Es zeigte sich, dass je besser die Kinder und Jugendlichen Zigarettenwerbung kannten, desto weniger abgeneigt waren sie gegenüber dem Rauchen. So haben in der Gruppe mit hohem Werbekontakt doppelt so viele Schüler schon einmal geraucht als in der Gruppe mit niedrigem Werbekontakt. Die Anzahl der aktuellen Raucher lag sogar dreimal so hoch. Schüler, die zwar noch nie geraucht, aber schon viel Zigarettenwerbung gesehen hatten, würden bei Gelegenheit eher einmal probieren wollen als Schüler mit geringem Werbekontakt.
Zwar hat sich seit 2001 die Anzahl der jugendlichen Raucher fast halbiert, aber noch immer greift mehr als jeder siebte Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren regelmäßig zur Zigarette. Mit Selbsttests, Planung der Schritte zum Rauchstopp und einem Internetforum unterstützen die Studienbetreiber Jugendliche bei der Tabakentwöhnung. Seit dem Start im Jahr 2002 sollen etwa 13 500 Jungen und Mädchen teilgenommen haben und die Erfolgsquote bei zwölf Prozent liegen. Die Selbsttests zum Rauchverhalten unter www.justbesmokefree.de wurden bereits von rund 115 000 Teilnehmern genutzt. Weitere Partner des Programms sind die Deutsche Krebshilfe, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und die Bundesärztekammer.
Es zeigte sich, dass je besser die Kinder und Jugendlichen Zigarettenwerbung kannten, desto weniger abgeneigt waren sie gegenüber dem Rauchen. So haben in der Gruppe mit hohem Werbekontakt doppelt so viele Schüler schon einmal geraucht als in der Gruppe mit niedrigem Werbekontakt. Die Anzahl der aktuellen Raucher lag sogar dreimal so hoch. Schüler, die zwar noch nie geraucht, aber schon viel Zigarettenwerbung gesehen hatten, würden bei Gelegenheit eher einmal probieren wollen als Schüler mit geringem Werbekontakt.
Zwar hat sich seit 2001 die Anzahl der jugendlichen Raucher fast halbiert, aber noch immer greift mehr als jeder siebte Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren regelmäßig zur Zigarette. Mit Selbsttests, Planung der Schritte zum Rauchstopp und einem Internetforum unterstützen die Studienbetreiber Jugendliche bei der Tabakentwöhnung. Seit dem Start im Jahr 2002 sollen etwa 13 500 Jungen und Mädchen teilgenommen haben und die Erfolgsquote bei zwölf Prozent liegen. Die Selbsttests zum Rauchverhalten unter www.justbesmokefree.de wurden bereits von rund 115 000 Teilnehmern genutzt. Weitere Partner des Programms sind die Deutsche Krebshilfe, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und die Bundesärztekammer.





