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Madagaska und Malediven: Chikungunya-Fieber breitet sich aus

Düsseldorf (mp). Von Madagaskar und den Malediven wurden in den letzen Wochen erneut Fälle von Chikungunya-Fieber gemeldet. Von dem Tropenfieber waren wiederholt auch deutsche und französische Touristen betroffen. "Reisende sollten sich daher möglichst effektiv vor Mückenstichen schützen, denn eine Impfung gibt es nicht", rät Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des Centrum für Reisemedizin (CRM).

Die Krankheit ist 2006 in der Öffentlichkeit bekannt geworden, als ein Ausbruch auf der Insel La Reunion zu über 250 000 Erkrankungen geführt hatte. In der Folge verbreitete sich der Erreger über Indien, Singapur, Thailand bis nach Malaysia und führte auch dort zu zahlreichen Erkrankungen. 2009 wurden in Deutschland bei 29 Personen nach einem Aufenthalt in einem der Länder Chikungunya diagnostiziert und gemeldet.

Das Virus wird von der Tigermücke übertragen und verursacht zwei bis drei Tage nach dem Mückenstich plötzlich hohes Fieber mit Schüttelfrost, Blasenbildung und sehr schmerzhaften Schwellungen der Finger- und Handgelenke sowie der Knöchel. Nach einer Besserung für zwei bis drei Tage kann in einigen Fällen das Fieber erneut ansteigen und zusätzlich eine Hautrötung auftreten. Die Gelenkbeschwerden halten oft monatelang an. Nach der Infektion ist nur eine symptomatische Therapie möglich.

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mp Düsseldorf - Von Madagaskar und den Malediven wurden in den letzen Wochen erneut Fälle von Chikungunya-Fieber gemeldet. Ausgelöst wird das Tropenfieber vom Stich der Tigermücke.
naturegirl78/Flickr
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