Kinder durch Fettleibigkeit häufiger chronisch krank
Neu-Isenburg (mp).
Fettleibigkeit (Adipositas) macht Kinder immer häufiger chronisch krank. Bereits ein Viertel der 8- bis 14-Jährigen in den USA gilt als chronisch krank, meist aufgrund ihres Übergewichts. Diese Entwicklung ist auch in Deutschland zu beobachten, so dass die Situation der USA als drohendes Zukunftszenario gewertet werden kann.
Innerhalb von zwölf Jahren hat sich dort der Anteil chronisch kranker Kinder nahezu verdoppelt, berichtet die "Ärzte Zeitung" unter Berufung auf Forscher aus Chicago. Diese haben die Daten von 5 000 Kindern im Alter von zwei bis acht Jahren erhoben, eingeteilt in drei Gruppen und verteilt über den Zeitraum von 1988 bis 2006. In der ersten Gruppe waren nach sechs Jahren knapp 13 Prozent der Kinder chronisch krank, in der letzten Gruppe aus der Zeit von 2000 bis 2006 waren es bereits 25 Prozent. Als chronisch krank galt dabei, wer mindestens über ein Jahr hinweg in seinen Aktivitäten eingeschränkt war oder eine kontinuierliche medizinische Versorgung benötigte.
Die wachsende Zahl chronisch kranker Kinder ließ sich bei der Erhebung vor allem durch eine steigende Rate adipöser Teilnehmer erklären. Hier stieg die Rate von 8,3 Prozent im Jahr 1994 auf knapp 16 Prozent im Jahr 2006. Einziger Hoffnungsschimmer für eine sich nicht weiter verschlechternde Situation ist, dass der Anteil adipöser Kinder seit 2000 weitgehend konstant blieb und sogar jüngst leicht schrumpft. Anders die Lage in Deutschland: Hier sind etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen adipös, Tendenz deutlich steigend.
Innerhalb von zwölf Jahren hat sich dort der Anteil chronisch kranker Kinder nahezu verdoppelt, berichtet die "Ärzte Zeitung" unter Berufung auf Forscher aus Chicago. Diese haben die Daten von 5 000 Kindern im Alter von zwei bis acht Jahren erhoben, eingeteilt in drei Gruppen und verteilt über den Zeitraum von 1988 bis 2006. In der ersten Gruppe waren nach sechs Jahren knapp 13 Prozent der Kinder chronisch krank, in der letzten Gruppe aus der Zeit von 2000 bis 2006 waren es bereits 25 Prozent. Als chronisch krank galt dabei, wer mindestens über ein Jahr hinweg in seinen Aktivitäten eingeschränkt war oder eine kontinuierliche medizinische Versorgung benötigte.
Die wachsende Zahl chronisch kranker Kinder ließ sich bei der Erhebung vor allem durch eine steigende Rate adipöser Teilnehmer erklären. Hier stieg die Rate von 8,3 Prozent im Jahr 1994 auf knapp 16 Prozent im Jahr 2006. Einziger Hoffnungsschimmer für eine sich nicht weiter verschlechternde Situation ist, dass der Anteil adipöser Kinder seit 2000 weitgehend konstant blieb und sogar jüngst leicht schrumpft. Anders die Lage in Deutschland: Hier sind etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen adipös, Tendenz deutlich steigend.





