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Ratgeber: Unfälle auf der Rolltreppe vermeiden

Düsseldorf (mp). Rolltreppen gehören für deutsche Großstädter mittlerweile zu den alltäglichen Gebrauchsgegenständen. An die Unfallgefahr denken dabei die Benutzern nur selten. Allerdings sind immer häufiger Verbotsschilder an den automatischen Treppen zu sehen, beispielsweise für Kinderwagen. Diese Piktogramme stellen ein indirektes Verbot dar, mit denen sich beispielsweise Kaufhäuser gegen mögliche Unfallfolgen absichern. Sie wollen dafür nicht haftbar gemacht werden können. Die Benutzung geschieht damit auf eigene Gefahr.

Generell sind die Rolltreppen sicher. Aber gerade durch die routinierte Benutzung kann es zur Unachtsamkeit kommen. Besonders der bis zu vier Millimeter breite Spalt zwischen den beweglichen Stufen und der fest stehenden Seitenwand kann zur Falle werden. Gefahr droht hier vor allem den Trägern von bunten Kunststoff-Sandalen, Turnschuhen oder Plastikstiefeln. Wenn man mit seinem Schuh an der Wand entlang schleift, entsteht durch die Reibung Wärme. Dadurch kann das Material weich und blitzschnell in die schmale Ritze gezogen werden. Die Folge können schwere Verletzungen sein - besonders für Kinderfüße.Grundsätzlich gilt für die Rollentreppennutzung: Zunächst den Handlauf anfassen und sich mit beiden Füßen ganz auf die Stufe stellen. Darauf ist besonders zu achten, wenn Schuhe mit hohen Absätzen getragen werden, weil man damit auf den grob gerieften Stufen leicht umknicken kann. Um Stürze zu vermeiden, darf auch nicht gedrängelt oder geschubst werden. Ebenso sind Rolltreppen auch nicht entgegen der Laufrichtung hinab oder hinaufzusteigen.Gefährlich ist es zudem, wenn am Ende von Rolltreppen nicht zügig weitergegangen wird, sondern man stehen bleibt. Die nachfolgenden Personen haben dann keine Möglichkeit auszuweichen, stauen sich auf der Rolltreppe und es kann zu Stürzen kommen. Auf keinen Fall darf man sich hinsetzen, denn Kleider, lange Mäntel, Schals oder auch lange Haare können sich durch die Spalten hindurch in den Zahnrädern des Kettenantriebs zwischen den Stufen verfangen. Spätestens an der Stelle, wo die Stufen in die Waagerechte übergehen oder in den Schacht einfahren, wird es dann gefährlich; im schlimmsten Fall droht eine Strangulation. Zur Sicherheit sollten Eltern daher kleine Kinder immer an die Hand nehmen. Gerät ein Mensch auf einer Rolltreppe in eine bedrohliche Situation, ist sofort der Not-Stopp zu betätigen. Die Notausschalter in Form von roten Drückern oder Zugvorrichtungen sind in regelmäßigen Abständen entlang einer Rolltreppe montiert.

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mp Düsseldorf - Generell sind die Rolltreppen sicher. Aber gerade durch die routinierte Benutzung kann es zur Unachtsamkeit kommen.
kosi/mp
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