Ihre Suche

Hanta-Virus: Vorsicht bei der Gartenarbeit

Düsseldorf (mp). Mit dem nahenden Frühling beginnt nun für viele Menschen auch wieder die Gartenarbeit. Doch beim Laubharken und Fegen von Wegen sollten die Hobbygärtner Vorsicht walten lassen, da sie besonders gefährdet sind, sich mit dem Hanta-Virus zu infizieren. Das Virus wird durch Ausscheidungen von infizierten Tieren übertragen. In Mitteleuropa sind dies hauptsächlich die Rötelmaus, die Brandmaus und die Wanderratte. Bei der Gartenarbeit kann der mit dem Virus verseuchte Kot der Nager aufgewirbelt und eingeatmet werden.

In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der Infektionen mit dem Hanta-Virus laut der DAK erhöht. Bereits zehn Fälle wurden seit Jahresbeginn gezählt. Anfang 2009 war es nur ein Fall. Jede fünfte in Deutschland registrierte Infektion stammt aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland.
Infizierte erkranken nach drei bis vier Tagen nach dem Kontakt an grippeähnlichen Symptomen mit Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. Das besondere Gesundheitsrisiko besteht darin, dass das Virus die Nieren angreift. Schlimmstenfalls kann es sogar zum Nierenversagen kommen, was bei rund zehn Prozent der Infektionen der Fall ist. Betroffene werden mit Analgetika oder Antipyretika behandelt und im Bedarfsfall auch mit einer Dialyse.

Themenverwandte Meldungen

Die empfindliche Haut an den Schultern leidet bei vielen Frauen unter zu viel Druck durch BH-Träger. Der wichtigste Schritt im Kampf gegen die Druckstellen und Hautirritationen ist das Tragen richtig sitzender Büstenhalter, auch Cremes können helfen.
Ein wunder Babypopo zählt zu den häufigsten Hautproblemen bei den Kleinen. Daher gilt der Reinigung und Pflege des Windelbereichs besondere Aufmerksamkeit, damit es nicht zu einer sogenannten Windeldermatitis kommt.
Kinder tragen oftmals zu kleine Schuhe. Das kann dauerhafte Fehlstellungen der Zehen verursachen. Daher ist es wichtig, in Fachgeschäften den Kinderfuß messen zu lassen. Darauf verweist nun der TÜV Rheinland.
Anzeige
Newsfeed zu Ihrer Google-Startseite hinzufügen RSS-Feed Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
mp Düsseldorf - Das Hanta-Virus wird in Deutschland meist von der Rötelmaus übertragen.
Manuel R./Wikimedia
Anzeige
Anzeige
Anzeige